Vier Marcoux-Treffer - aber kein Happyend

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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Mit 6:8 (1:2, 3:3, 2:3) unterlagen die Dinslakener Kobras am Sonntag vor 482 Zuschauern gegen den Grefrather EC 2001. Ein Happyend, wie noch am Freitag gegen Iserlohn, blieb dieses Mal aus. Dabei ähnelte der Spielverlauf vom Spiel zwei Tage zuvor dem Geschehen gegen die Nierspanther doch sehr. Von Beginn an mussten die Gastgeber einem Rückstand hinterherlaufen. In der 18. Minute, es stand bereits 2:0 für die Gäste, war es Henri Marcoux, der noch vor der ersten Pause auf 1:2 verkürzen konnte. Anfang des zweiten Drittels, Dinslaken war ein Mann mehr auf dem Eis, erzielte Heiko Wilken mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den viel umjubelten 2:2-Ausgleich, doch in der folgenden Minute stand es nach einem Doppelschlag der Gäste ernüchternd 2:4 aus Dinslakener Sicht. Bei beiden Treffern sah die Hintermannschaft und auch Torwart Markus Felkel nicht gut aus und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Verteidiger Alexander Wunsch, der darauf hin nicht mehr weiter spielen konnte.

Immer wenn bei den Kobrafans wieder Hoffnung aufkeimte, wie in der 28. Minute als Marcoux bei angezeigter Strafe wieder den Anschluss herstellte, nutzten die Grefrather sofort im Gegenzug die Unkonzentriertheiten der Dinslakener aus und stellten in Unterzahl den zwei Tore Abstand wieder her. Wiederum Marcoux verkürzte schließlich in der 34. Minute in Überzahl auf 4:5. So ging es auch in den letzten Abschnitt, in dem Thomas Frach sich, direkt zu Anfang, eine überflüssige zehnminütige Disziplinarstrafe wegen Meckerns einfing. Dinslaken suchte sein Glück nun in der Offensive, doch war man vor dem Tor der Gäste meist mit dem Latein am Ende. Lange passierte nichts, ehe ein Konter, den Grefrath in der 52. Minute durch Carsten Ackers zum 4:6 nutzte, 24 Sekunden später durch Derek Picklyk mit dem fünften Treffer der Kobras beantwortet wurde und es schien als ginge ein Ruck durch die Mannschaft. Man biss sich nun im Gästedrittel fest und kam nur zwei Minuten darauf, durch Henri Marcoux, der einen Schlagschuss von Marco Piwonski abfälschte, zum Ausgleich. Nun wollte man auch den Siegtreffer erzielen und stürmte weiter drauf los, was sich jedoch als Fehler herausstellen sollte. Grefrath nutzte die nun sehr offensive Spielweise der Kobras eiskalt aus und ging wieder in Führung. Als Sergej Hatkevitch in der 58. Minute in Überzahl auch noch das 6:8 markierte, war das Spiel für Dinslaken gelaufen. Zwar versuchte Armin Lehmann mit der Hereinnahme eines sechsten Feldspielers in den letzten 90 Sekunden noch einmal alles, doch sprang dabei nichts mehr für die Kobras heraus.

Nach sieben Siegen in Folge mussten die Kobras wieder eine Niederlage hinnehmen.

Tore: 0:1 (10:36) Benjamin Jakob (Hatkevitch), 0:2 (16:34) Schmetz, 1:2 (17:23) Marcoux (Frach), 2:2 (22:52) Wilken (Frach, Marcoux/5:4), 2:3 (23:40) Brux (Schmetz), 2:4 (24:12) Ackers (Lankes), 3:4 (28:35) Marcoux (Picklyk/6:4), 3:5 (29:01) Fischbach (Brux/5:4), 4:5 (33:58) Marcoux (5:4), 4:6 (51:10) Ackers (Dario Schmitz), 5:6 (51:34) Picklyk (4:4), 6:6 (53:21) Marcoux (Piwonski, Picklyk), 6:7 (55:51) Schmetz (Dario Schmitz, Reimann), 6:8 (57:45) Hatkevitch (Reimann, Schmetz/4:5). Strafen: Dinslaken 16 + 10 (Frach), Grefrath 24 + 10 (Linda). Zuschauer: 482.

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