Verdienter Auswärtssieg der Luchse – Neuzugang Schulz trifft doppeltEC Lauterbach

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Doch wie schon in den Spielen gegen die Eintracht in der Vorrunde, war es auch diesmal wieder ein enges und gutes Spiel beider Teams. Die Hausherren aus Frankfurt wirkten gerade zu Beginn des Spiels wesentlich spritziger und schneller als die Luchse. Folgerichtig viel bereits in der vierten Spielminute die 1:0 Führung für Frankfurt durch deren auffälligsten Spieler Müller.

Von den mitgereisten Fans angefeuert, fanden die Luchse nach dem Gegentor besser ins Spiel. Eine schöne Kombination mit Jens Feuerfeil und Sven Naumann, schloss das Geburtstagskind im Team der Luchse, Paul Schmelzer, mustergültig ab und erzielte in der neunten Spielminute den wichtigen Ausgleich. Die Luchse gewannen nun Oberwasser und zeigten phasenweise starkes Offensiv-Eishockey. Zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels erzielte Neuzugang Benni Schulz sein erstes Tor für sein neues Team. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Drittelpause.

Die Luchse kamen zum zweiten Drittel hellwach aus der Kabine und versuchten von Beginn an die Frankfurter unter Druck zu setzen. In einer der wenigen Überzahlsituationen erzielte Kapitän Sven Naumann, mit einem krachenden Schlagschuss von der blauen Linie, die 3:1 Führung für die Luchse. Nur eine Minute später erhöhte Mario Kreuz, auf Zuspiel von Sven Naumann, das 4:1 für sein Team. Somit schien die Partie bereits frühzeitig entschieden. Doch die Eintracht aus Frankfurt steckte nicht auf. In einer 5 gegen 3 Überzahlsituation erzielte die Eintracht den 2:4-Anschlusstreffer. Es entwickelte sich ein schnelles und spannendes Spiel an dem beide Teams ihren Anteil hatten. In der 31. Spielminute stellte Jens Feuerfeil nach Zuspiel von Paul Schmelzer und Bruder Horst Feuerfeil die drei Tore Führung für die Luchse wieder her. Mit einer eigentlich beruhigenden 5:2-Führung für die Luchse ging es ins letzte Drittel.

Es dauerte auch im letzten Drittel nicht lange bis die mitgereisten Fans der Luchse erneut jubeln durften. Nach einem Traumpass von Benni Schulz, erhöhte Spielertrainer Marc Garthe, nur zwei Minuten nach Wiederbeginn, auf 6:2 für Lauterbach. Die Luchse hatten das Spiel nun jederzeit im Griff und ließ der Eintracht nur wenig Raum ihr Spiel aufzubauen. In der 47. Spielminute machte Horst Feuerfeil nach perfektem Zuspiel von Paul Schmelzer mit dem 7:3 für die Luchse alles klar. Als Benni Schulz mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel das 8:3 erzielte, hofften viele der mitgereisten Fans auf einen zweistelligen Sieg ihres Teams. Doch wohl im Glauben das Spiel locker zu Ende zu bringen, wurden die Luchse in der Defensive zu nachlässig. Die Eintracht schnupperte nach dem 4:8 Anschlusstreffer nochmal Morgenluft. Doch der erneut gut aufgelegte Goalie der Luchse, Oliver Ebenrett, hielt sein Team in den Schlussminuten auf der Siegerstraße. Dennoch mussten die Luchse in den letzten beiden Spielminuten noch zwei absolut unnötige Gegentreffer hinnehmen. Letztlich war es aber ein absolut verdienter Sieg der Luchse und sichert dem Team aus dem Vogelsberg drei weitere Punkte.

Tore: 1:0 (4.) Müller, 1:1 (8.) P. Schmelzer (J. Feuerfeil, Naumann), 1:2 (18.) Schulz (Garthe), 1:3 (24.) Naumann (J. Feuerfeil, H. Feuerfeil), 1:4 (25.) Kreuz (Naumann), 2:4 (27.) -, 2:5 (32.) J. Feuerfeil (H. Feuerfeil, P. Schmelzer) 2:6 (42.) Garthe ( Schulz), 3:6 (44.) Müller 3:7 (47.) H. Feuerfeil (J. Feuerfeil, P. Schmelzer), 3:8 Schulz (Garthe), 4:8 (50.) Müller, 5:8 (58.) Leip, 6:8 (60.) Schlieker. Strafen: Frankfurt 8, Lauterbach 12 + 10 (Naumann).


💥 Alle Highlights der Eishockey WM kostenlos auf SPORTDEUTSCHLAND.TV   🥅
Jetzt die Hockeyweb-App laden!