Vaterfreude steckte alle an

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Einen sicheren 7:1-Auswärtssieg feierte der Grefrather EC am Samstagabend beim ESV Bergisch Gladbach. Trotz der vielen Ausfälle waren diese drei Punkte fest im Kampf um die Aufstiegsrunde zur Oberliga eingeplant. Die Niersstädter reisten ohne Dennis Kobe, Arno Brux, Christian Hollmann, Sven Linda, Bastian und Benjamin Jakobs ins Bergische. Dafür war aber der frisch gebackene Papa Carsten Ackers, dessen Frau Sabrina am frühen Samstagmorgen einen gesunden Jungen zur Welt brachte, mit von der Partie.

Mit seiner „Vaterlaune“ steckte er das gesamte Team an, das dementsprechend gut gelaunt ins Spiel ging. Die Gäste waren trotz des kräftezerrenden Spiels am Vortag keineswegs müde und bestimmten von Beginn an das Geschehen auf dem Eis. Bereits in der vierten Spielminute verwandelte Dennis Holstein ein Zuspiel von Jan Lankes zum 1:0. Das Team aus Bergisch Gladbach konnte sich nur selten befreien, denn ein ums andere Mal rollten die Pantherangriffe auf das Tor von Moritz Schilling, der in der neunten Spielminute bereits zum zweiten Mal hinter sich greifen musste. Cristian Perlitz nutzte die Vorarbeit von Sascha Schmetz und Sergej Hatkevitch zum 2:0. Die Grefrather dominierten das Spiel und hatten sichtlich Spaß daran, die Scheibe und den Gegner laufen zu lassen. 16. Minute erneut ein Tor für die Panther, Danny Fischbach ließ dem Realstar-Torhüter keine Abwehrmöglichkeit. Die Grefrather feierten fast jedes Tor mit der „Babywiege“ und diese Freude konnte auch der Anschlusstreffer der Realstars durch Manuel Warda 36 Sekunden vor Drittelende nicht trüben.

Im zweiten Drittel legten die Gäste sogar noch einen Schippe drauf und stellten in der 24. Spielminute durch Andre Huebscher den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Keine 50 Sekunden später stand es auch schon 5:1 für die Gäste, Felix Huber netzte ein. Mit einem Doppelschlag von Jan Lankes in der 26. und 32. Spielminute erhöhten die Panther sogar auf 7:1. Mit diesem Spielstand ging es zur zweiten Drittelpause in die Kabine.

Im letzten Drittel nahm Panther-Trainer Adam Grygel seinen angeschlagenen Torhüter Christain Lüttges vom Eis und gab dem vierten Torwart der Nierspanther Gelegenheit Spielpraxis zu sammeln. Er machte im letzten Drittel einen fehlerfreien Job und musste nicht einmal hinter sich greifen, obwohl sich die Realstars durchaus noch Torchancen herausspielen konnten. Ein weiteres Tor sollte aber auch den Gästen nicht mehr gelingen.


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