Unglückliche Niederlage gegen Frankfurt

Unglückliche Niederlage gegen FrankfurtUnglückliche Niederlage gegen Frankfurt
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Im Spitzenspiel der Regionalliga West war von der ersten Minute an jede Scheibe hart umkämpft, dennoch entwickelte sich eine kämpferische, aber faire Partie, in dem zwar beide Mannschaften ihre Chancen hatten, jedoch keine zum erfolgreichen Abschluss kam. Daher lebte das Spiel zunächst von der enormen Spannung.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel drückten die Troisdorf Dynamite im zweiten Abschnitt weiter aufs Tempo, blieben aber immer wieder an der Abwehr der Frankfurter hängen oder scheiterten an einem starken Ilja Doroschenko im Tor der Löwen, der einige gute Einschussmöglichkeiten der Troisdorfer zunichte machte. Auf der anderen Seite mussten die Dynamite immer auf die stets gefährlichen Entlastungsangriffen der Frankfurter achten und auch Tim Kühlem im Tor der Troisdorfer konnte sich über einen mangeln an Arbeit nicht beklagen. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts schaltete der Frankfurter Stürmer Benedikt Peters am schnellsten und eroberte sich den freien Puck, nach dem auch Goalie Tim Kühlem hechtete. Der Frankfurter bugsierte die Schreibe am EHC-Goalie vorbei und konnte ungehindert zum 0:1 einschießen. Nur wenig später wurden die Dynamite in der Vorwärtsbewegung von den Frankfurtern abgefangen. Daraus entwickelte sich ein Spielzug der Frankfurter, den Simon Barg erfolgreich abschloss und damit den bis dahin eher glücklichen 2:0-Pausenstand herstellte.

Im Schlussdrittel drückten die Troisdorf Dynamite weiter auf das Tor der Frankfurter Löwen und nach einem Schuss von der blauen Linie durch Slawomir Kiedewicz zappelte die Scheibe schon in der 41. Minute zum vermeintlichen Anschlusstreffer im Frankfurter Netz. Doch der Unparteiische gab diesen Treffer nicht, da sich ein weiterer Troisdorfer Angreifer angeblich im Abseits befand. Nun hatten die Dynamite immer wieder gute Szenen, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Kiedewicz (50.) gelang den Hausherren nicht. In der 54. Minute war dann auch noch mal Tim Kühlem gefordert, der einen Penalty am Frankfurter Max Frank verschuldet, parieren kann. Da die Frankfurter im weiteren Spielverlauf konzentriert ihre Abwehrarbeit verrichtete bleiben die Troisdorfer Angriffe ohne den letzten Erfolg. So nutzen auch die letzten 40 Sekunden, ohne Tim Kühlem, dafür mit einem Angreifer mehr auf den Eis den Dynamite nicht mehr. Nach einem großen Spiel müssen die Dynamite so den Löwen aus Frankfurt den so wichtigen Erfolg im Spitzenspiel überlassen.

Am kommenden Freitag, 18. Februar, sind die Dynamite erneut gefordert, diesmal geht es auswärts gegen den Tabellendritten aus Herford (21 Uhr).

Tore: 0:1 (39.) Benedikt Peters (Michael Schwarzer, Anton Knihs), 0:2 (40.) Simon Barg (Max Seyller, Jan-Jaap Natte), 1:2 (51.) Slawomir Kiedewicz (Kai Kühlem, Ingo Angermann). Strafen: Troisdorf 4, Frankfurt 4. Zuschauer: 475.

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