Ungewissheit macht dem AEC zu schaffenUnklare Ligenstruktur

Ungewissheit macht dem AEC zu schaffenUngewissheit macht dem AEC zu schaffen
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Am Mittwoch war Meldeschluss für die Eishockeyligen im Norden. „Aber wohin soll man melden? Fest steht inzwischen eigentlich gar nichts und auch weitere Modusvorschläge der Ligenleitung wurden von den meisten Teams im Norden gekonnt ignoriert“, erklärte der Adendorfer EC in seiner Mitteilung.

„Wir haben trotz des Freigabe- und Aufnahmegesuches für die Regionalliga Ost unsere Meldung für die Regionalliga Nord fristgerecht eingereicht“, so AEC-Geschäftsführer Finn Sonntag. Es bleib ihm auch keine andere Wahl, möchten die Heidschnucken im Falle einer Ablehnung im Osten doch überhaupt irgendwo spielen. „Spielen werden wir irgendwie, irgendwo und irgendwann auf jeden Fall, wir hoffen natürlich auf den Osten“, so Sonntag weiter, der mit Galgenhumor hinzufügt: „wir hoffen stark auf einen Aufbau Nord“.

Diese Hoffnung hat nicht nur sportliche Hintergründe. Nach dem jetzigen Stand würde – wenn überhaupt- nur eine Regionalliga Nord nach den Statuten einer Verbandsliga durchgeführt werden. Mit dann rund acht oder neun Heimspielen wäre es eine wirtschaftliche Unmachbarkeit für den Adendorfer EC, dessen Weg der Konsolidierung letzte Saison erste gute Früchte getragen hat: „Alle bisher gemachten Spielerverträge für die Saison müssten dann aufgelöst werden“, verrät Sonntag, der sich aber auch schon genauere Gedanken über die Anstrengungen Regionalliga Ost gemacht hat: „Bis auf die drei Berliner Teams liegen alle Mannschaften über 400 Kilometer weit entfernt. Natürlich ist dies eine große Mehrbelastung an Reisekosten, in Anbetracht einer als Regionalliga getarnten Verbandsliga, aber das deutlich kleinere Übel.“

Doch soweit soll es nicht kommen und so appellierte Finn Sonntag Anfang der Woche in einer Mail an die sportliche Solidarität seiner Kollegen aus der Regionalliga Ost und deren Übergangshilfe für die kommende Saison.

Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird, der Adendorfer EC ist jetzt schon ein Verlierer dieses Sommertheaters im norddeutschen Eishockey. „Wir können derzeit keine konstruktiven Gespräche mit Sponsoren oder Spielern abhalten. Des Weiteren fehlt uns jede Grundlage die Saison wirtschaftlich und solide kalkulieren zu können, geschweige denn über den Dauerkartenverkauf im Sommer wichtige Gelder zu beschaffen. Im Grunde kann ich mich in den Garten legen und das Wetter genießen, aber das ist ja genauso launisch wie viele Mannschaften aus dem Norden“, so der Geschäftsführer.

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