Ungefährdeter Auswärtssieg für Salzgitter in LangenhagenGeglückte Revanche

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Ganze drei Minuten dauerte es vom Bully bis es zum ersten Mal im Kasten der Gastgeber einschlug. Dazwischen lag ein vorsichtiges Herantasten an das gegnerische Tor. Der Treffer zum 0:1 (3., Nils Blankschyn) gegen die Reserve der Scorpions, die ohne den Ex-Salzgitteraner David Jasieniak antraten, war auch der Startschuss zur Nils-Blankschyn-Michal-Babkovic-Show, denn sechs der sieben Treffer wurden zu gleichen Teilen von ihnen erzielt.

Weiter zeigte sich das Bild das weite Teile des Spiels prägte. Die Gäste spielten sehr offensiv auf das gegnerische Tor und brachten ein ums andere Mal höchste Gefahr im Angriffsdrittel mit. Die Hausherren suchten ihr Glück in temporeichen Gegenstößen, die zunächst allerdings in der sehr gut strukturierten Abwehr der Grünweißen oder an der gut aufgelegten Torfrau Radka Lhotska verpufften. Die Treffer zwei (11., Michal Babkovic) und drei (14., Blankschyn) waren zugleich der Pausenstand.

Der zweite Abschnitt ist fast schon traditionell der schwächste in den Reihen um Radek Vit. Hier wurden mehr und mehr die Zügel etwas lockerer gelassen, was die Langenhagener allerdings vorerst nicht nutzten. Lediglich in der 34. Minute gelang der 1:3-Anschlusstreffer, der in diesem eher faden Drittel den Höhepunkt und auch den Zwischenstand nach 40 Minuten bescherte.

Im Schlussdrittel drehten die Salzgitteraner noch einmal an der Temposchraube, was in Verbindung mit einer Schwächung des Gegners (Karl Arne Reiffen bekam in der 40. Minute eine Spieldauerstrafe wegen Reklamierens) erneut die Vorteile in Richtung Gastmannschaft schob. Den Anfang durfte außerhalb der Reihe Maik Gatzka machen der den alten Abstand wiederherstellte (43.). Weitere Bemühungen den Sieg höher ausfallen zu lassen wurden nur kurz gedämpft als in Überzahl das 2:4 kassiert wurde (47.). Unbeeindruckt und auch weiter sehr stabil im Abwehrverhalten wurde der Druck aufgebaut und mit den Toren fünf und sechs durch Babkovic (50., 53.) sowie dem Schlusspunkt durch Blankschyn (59.) die erfolgreiche Revanche eingetütet wurde.

In den letzten zehn Minuten durfte auch Niklas Weikamp noch etwas Erfahrung im Tor der Icefighters sammeln und zeichnete sich durch einige gute Reaktionen dabei aus.

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