Über 1000 Zuschauer in Timmendorf

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Mit dem zweiten Zuschauerrekord innerhalb einer Woche bestritt der EHC Timmendorfer Strand das Spitzenspiel gegen den Adendorfer EC. Das Derby in der Verbandsliga Nordost verfolgten 1024 Zuschauer. Die Beachboys gewannen gegen die Heidschnucken mit 9:5 (4:3, 2:1, 3:1). Dabei wollte sich das Team von Bernd Holler eigentlich für 2:6-Heimspielpleite revanchieren. Die Heidschnucken hatten nur 14 Spieler zur Verfügung. Es fehlten Peter Hofmann aus familiären Gründen sowie aus beruflichen Gründen Antal Hudak. Bei den Beachboys standen Michael Mai aufgrund eines Arbeitsunfalls und Vincent Harmstorf, der nach seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe gesperrt, war nicht zur Verfügung. Eike Wagner war noch im Weihnachtsurlaub, so dass auch die Beachboys nur 14 Spieler aufbieten konnten.

Das Derby begann mit einem Doppelschlag. Mit dem ersten Angriff der Beachboys markierte Johann Harmstorf nach 37 Sekunden das 1:0. In der zweiten Spielminute nutzte Julian Bartsch eine Unachtsamkeit der Adendorfer Abwehrreihe zum 2:0. Goalie Hein griff daneben und versuchte noch mit schauspielerischem Talent zu verhindern, dass der Treffer anerkannt wird. Totenstille im Adendorfer Fanblock. Danny Böttger sorgte mit seinem Überzahltreffer in der elften Spielminute zum 2:1 wieder für Stimmung unter den zahlreichen mitgereisten AEC-Fans. Vadim Kulabuchov gelang 90 Sekunden später der Ausgleich. Moritz Meyer konterte in der 15. Spielminute und verlud Goalie Hein mit einer Körpertauschung zum 3:2. 44 Sekunden später machte Korbinian Witting nach einem Bauerntrick das 4:2. Vadim Kulabuchov gelang wieder der Anschlusstreffer in der 16. Spielminute. Nach dem Treffer vom Vadim Kulabuchov ging Gästegoalie Hein, der auch schon mal bessere Tage hatte, entnervt vom Eis. Für ihn spielte Stefan Blank. In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels mussten die Beachboys sehr lange 3:5 spielen, überstanden diese kritische Phase aber schadlos. In der 34. Spielminute gelang Markus Klupp der erste Überzahltreffer zum 5:2. Fünf Minuten später sorgte Korbinian Witting in Überzahl für die Vorentscheidung. Genau zwei Sekunden vor der zweiten Sirene brachte wieder der starke Vadim Kulabochov im Fallen sein Team auf 6:4 heran. Markus Klupp schoss das Tor zum 7:4 in der 42. Spielminute. Johann Harmstorf konnte mit einem Unterzahltreffer auf 8:4 in der 45. Spielminute erhöhen. Das 9:4 war ein schön herausgespielter Überzahltreffer durch Moritz Meyer. Patrick Rowan erzielte 18 Sekunden vor Spielende den Endstand von 9:5.

Heidschnucken-Coach Bernd Holler sagte nach dem Spiel: „Wir haben ein schönes Eishockeyspiel gesehen. Wir haben versucht zu gewinnen, nur mussten wir am Ende Tribut zollen, das wir so wenig Spieler mit an Bord gehabt haben. Die beste Verteidigung hat den besten Sturm heute auf Eis gelegt.“

Coach Henry Thom: „Es ist eine tolle Leistung, fünf Tore gegen uns zu schießen. Es ist schwierig für ältere Spieler sich auf die neuen Regeln einzustellen. In den letzten 30 Minuten war unsere Mannschaft konditionell besser und aggressiver, was heute den Ausschlag gegeben hat. Razvan Gavrillas musste von der Verteidigung in den Sturm rücken und hat eine tolle Leistung gezeigt und alles für die Mannschaft gegeben.“

Tore: 1:0 (0:37) Johann Harmstorf (Moritz Meyer), 2:0 (1:35) Julian Bartsch (Rino Schroeder), 2:1 (10:21) Denny Böttger (Vadim Kulabuchov, John-Darren Laudan), 2:2 (11:51) Vadim Kulabuchov, 3:2 (14:17) Moritz Meyer (Johann Harmstorf, Julian Meyer), 4:2 (15:01) Korbinian Witting (Marcus Klupp, Julian Bartsch), 4:3 (15:50) Vadim Kulabuchov (Frank Richardt, Patrick Rowan), 5:3 (33:04) Marcus Klupp (Johann Harmstorf, Moritz Meyer) 5-4, 6:3 (38:16) Korbinian Witting (Marcus Krützfeldt, Rino Schroeder) 5-4, 6:4 (39:58) Vadim Kulabuchov (Frank Richardt, Patrick Rowan), 7:4 (41:56) Marcus Klupp, 8:4 (44:52) Johann Harmstorf (Moritz Meyer, Marcus Klupp) 4-5, 9:4 (50:07) Moritz Meyer (Razvan Gavrilas, Julian Meyer) 5-4, 9:5 (59:42) Patrick Rowan (Vadim Kulabuchov, John-Darren Laudan). Strafen: Timmendorfer Strand 22, Adendorf 32 + 10 (Thorsten Heideck) + 10 (Marco Zielske). (lb)

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