Trotz Niederlage: Preussen holen den Pokal

Preussen deklassieren Regionalliga-AussteigerPreussen deklassieren Regionalliga-Aussteiger
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Eine erstaunlich hohe 3:8 (1:3, 1:3, 1:2)-Niederlage musste der ersatzgeschwächte EHC Krefeld zum Ende der Saison hinnehmen. Doch nach dem 12:2-Hinspielsieg im Finale sicherten sich die Preussen dennoch den Sieg im Verbandsligapokal.

Bereits nach 41 Sekunden fanden sich die Preussen in Unterzahl und kassierten prompt den ersten Gegentreffer. In der Folgezeit fanden sich vornehmlich die Krefelder Spieler auf der Strafbank wieder. Jeromé Franzen traf in der zehnten Spielminute zum 1:1-Ausgleich, doch nur wenige Sekunden später mussten die Preussen abermals in Unterzahl agierend den Treffer zum1:2 hinnehmen. Die provisorische Hintermannschaft der Preussen wackelte nun zusehens und so kamen die Hausherren in der 16. Spielminute gar zur 3:1-Führung durch Ruben Balthasar. Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung für die Heimmanschaft ging es in die erste Pause. Zwar verürzte Franzen nur 41 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:3, doch Netphen zog bis zur zweiten Pause auf 6:2 davon. Mit dem dritten Krefelder Tor in der 48. Minute durch Wasja Steinborn war klar, dass der EHC Krefeld-Niederrhein seinen Vorsprung auf dem ersten Aufeinandertreffen verteidigen würde.

Tore: 1:0 (1:19) Gieseler (Stein/5-4), 1:1 (9:02) Franzen (3-5), 2:1 (9:43) Bruch T. (Weber/5-4), 3:1 (15:56) Balthasar (Bruch T.), 3:2 (20:41) Franzen (Kobe), 4:2 (22:53) Sting (Gieseler, Balthasar/5-3), 5:2 (24:15) Elzner (5-3), 6:2 (38:26) Bruch A. (Bruch T., Weber), 6:3 (47:15) Steinborn (Arkuszewski/5-4), 7:3 (59:17) Balthasar (Kutzner, Sting/5-3), 8:3 (59:56) Elzner (Stein/5-3). Strafen: Netphen 22, Krefeld 36 + 3 x 10 (Drehmann, Arkuszewski, Mann) + 3 x Spieldauer (Drehmann, Arkuszewski, Mann). Zuschauer: 168.

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