Troisdorf siegt im Siegerland

Troisdorf siegt im SiegerlandTroisdorf siegt im Siegerland
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Am Freitag zeigten die Dynamite gegen den EHC aus Netphen wieder einen starken Auftritt, auch wenn die Troisdorfer nur mit einem reduzierten Kader von insgesamt 15 Spielern ins Siegerland reisen konnten,

Im ersten Spielabschnitt standen die Aggerstädter zwar unter Druck der Hausherren, verkauften sich dennoch gut. Die Siegerländer starteten wie die Feuerwehr, in den ersten Spielminuten waren sie die tonangebende Mannschaft, verpassten es aber frühzeitig ihre Chancen zu nutzen oder scheiterten ein ums andere mal an dem wieder gut aufgelegten Tim Kühlem zwischen den Pfosten der Troisdorfer. Die Netphener brauchten eine erste Überzahl um den Treffer zum 1:0 durch Andre Bruch erzielen zu können (13.). Die Dynamite kamen nun etwas besser ins Spiel, aber die Hausherren zogen mit 2:0 in Führung als Rene Sting einen Abwehrfehler der Troisdorf Dynamite nutzen konnte (18.). In den letzten beiden Spielminuten hatten dann beide Teams noch Chancen, doch diesmal waren es die Dynamite mit dem besseren Ende für sich. Acht Sekunden vor Schluss des ersten Spielabschnittes konnte Ingo Angermann, von Kai Kühlem auf die Reise geschickt, den längst verdienten Anschlusstreffer für die Dynamite zum 2:1 erzielen (20.).

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Troisdorf Dynamite nun mehr vom Spiel, scheiterten aber zunächst an dem wieder starken Keepers der Siegerländer Henrik Sirringhaus. In der 28. Spielminute war auch er geschlagen, als Slawomir Kiedewicz aus kurzer Entfernung einnetzte um in Überzahl den überfälligen Ausgleich der Troisdorfer zu erzielen (2:2, 28.). Im Anschluss hatten die Dynamite weitere gute Chancen, kamen aber nicht zum Abschluss. In der 35. Spielminute dann Aufregung und Tumult auf dem Eis, nach einem vorausgegangenen Fouls des Netphener René Sting ließ sich der Troisdorfers Jury Lütgen zu einem Revanche Fouls hinreißen. Anschließend kam es zu einem Handgemenge zwischen beiden Teams, dass aber nach kurzer Zeit von den Unparteiischen geschlichtet werden konnte. Bis auf die große Starfe wegen Stockschlags gegen den Troisdorfer verteilten die Schiedsrichtergepann nur kleine Strafen. Eine daraus resultierende doppelte Unterzahl konnten die Dynamite schadlos überstehen. Gerade eben wieder vollzählig starteten die Dynamite einen brillanten Konter. Ausgehend von Goalie Tim Kühlem brachte Stefan Kaltenborn, die Scheibe bis ins Netphener Drittel, dort legte er auf Michael Keßler ab, der ins fast leere Tor einschießen konnte (40.). Der Jubel bei den mitgereisten Dynamite-Fans war fast grenzenlos. Mit dieser 2:3 Pausenführung für Troisdorf ging es nun in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt machten die Netphener nochmals Druck, scheiterten aber an der nun konzentrierten Troisdorfer Abwehr oder an den Paraden von Tim Kühlem im Tor der Aggerstädter. Vier Minuten vor Schluss war es dann an den Troisdorf Dynamite den Schlusspunkt in der Partie zu setzen. Die Entscheidung in diesem spannenden und unterhaltsamen Spiel fiel, als in der 56. Spielminute wieder Stefan Kaltenborn, diesmal mit Slawomir Kiedewicz zusammen, die Scheibe auf Ernst Reschetnikow spielten der freistehend das 2:4 erzielen konnte.

Trainer Bernd Arnold war trotz des Fehlens von drei Stammspielern mit der gebrachten Leistung seines Teams sehr zufrieden, bemängelte jedoch das nicht immer optimale Abwehrverhalten der aus der Not geborenen Verteidigung.

Tore: 1:0 (12.) André Bruch (Elzner, Fischbach/5-4), 2:0 (18.) Sting (Brozé, Cammann), 1:2 (20.) Angermann (Kai Kühlem), 2:2 (28.) Kiedewicz (Angermann, Kai Kühlem/5-4), 3:2 (40.) Keßler (Kaltenborn, Tim Kühlem), 4:2 (56.) Reschetnikow (Kaltenborn, Kiedewicz). Strafen: Netphen 22, Troisdorf: 14 + 5 + Spieldauer (Lütgen). Zuschauer: 160.

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