Troisdorf braucht Punkte

Kobras zweimal gegen NeuwiedKobras zweimal gegen Neuwied
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Sollten die Dinslakener Kobras auch die Partie am Sonntag, 19 Uhr, gegen den EHC Troisdorf gewinnen, ist das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Oberliga sogar schon rechnerisch erreicht. Unter anderem geht es ab Januar gegen die jeweils beiden besten Teams aus Hessen und Baden-Württemberg. Doch bis dahin stehen für die Traberstädter noch fünf Partien an. Wie bekannt haben sich die Trierer Huskys vom Spielbetrieb verabschiedet, nachdem der Sportausschuss der Stadt Trier die Eissporthalle wegen bestehender Probleme mit dem Hallendach geschlossen hatte.

Im Spiel gegen den EHC Troisdorf müssen die Kobras auf den gesperrten Sebastian Leverenz verzichten müssen. Für den Stürmer, der wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe fehlen wird, ist es doppelt ärgerlich, da er laut Pressemitteilung der Kobras an der bestraften Aktion nicht beteiligt war, sondern Kollege Sven Linda.

Beim Hinspiel im Oktober gab es beim 9:2-Sieg der Kobras nicht nur viele Tore zu bejubeln (oder zu betrauern), sondern auch viele Strafzeiten. Insgesamt 157 Strafminuten verhängte Schiedsrichter Klaus Heuser gegen beide Teams. Dass es aber zwischen den beiden Vereinen höchstens auf dem Eis rustikal zu Werke geht, bewiesen beide Fangruppen beim Heimsieg des EHC gegen Lippe Hockey Hamm. Dort wurden den Dinslakener Fans Freikarten zur Verfügung gestellt. Sie verlebten mit den Troisdorfern einen (feucht-)fröhlichen Abend.

Am Sonntag wird es zumindest auf der Eisfläche wieder ernst. Die Gäste benötigen zur Qualifikation für die Oberliga-Aufstiegsrunde noch jeden Punkt. Noch befindet sich der EHC auf Platz sechs, der für die „Quali“ ausreichen würde. Besonders auf Stürmer Slawomir Kiedewicz und Verteidiger Christoph Jahns, der gleichzeitig für das Marketing/Management verantwortlich ist, werden die Gastgeber zu achten haben.

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