Troisdorf bleibt vorne

Troisdorf ging am Schluss die Puste ausTroisdorf ging am Schluss die Puste aus
Lesedauer: ca. 2 Minuten

In der Neuauflage des Derbys am Freitagabend konnten sich die Troisdorf Dynamite gegen die Bären des EHC Neuwied schadlos halten und stehen nach dem 7:2 (1:0, 4:2, 2:0)-Erfolg im Regionalliga-Pokal weiterhin mit einer weißen Weste auf dem Platz an der Sonne.

Schon im Voraus war abzusehen, dass dieses Spiel keinen Schönheitspreis erringen wird, denn beiden Mannschaften war klar das es in dieser ersten Begegnung des Wochenendes um einiges mehr wie „nur“ um die drei Punkten für den Sieger gehen wird. So war das erste Drittel zwar hart umkämpft, aber es war ein offener und fairer Kampf. Der Sieger nach Punkten war der EHC Troisdorf, der in der zweiten Spielminute eine Überzahlsituation durch den ersten Treffer von Stefan Kaltenborn nutzen konnte. Im weiteren Spielverlauf hatten die Dynamite zwar noch einige Großchancen, aber ebenso wie die Neuwieder fand kein weiterer Schütze einen Weg am gegnerischen Goalie vorbei.

Im zweiten Spielabschnitt setzten sich dann die Aggerstädter langsam ab. Zunächst kamen die Dynamite in Unterzahl zu einem weiteren Tor durch Slawomir Kiedewicz, der nach Vorarbeit von Jury Lütgen einnetzte (2:0, 22.). Aber auch die Neuwieder hatten immer mal eine Chance. Nur wenige Sekunden später konnte Tim Grundl, den ansonsten reaktionsschnellen und gut haltenden Nils Isselhorst, durch einen verdeckten Schuss von der blauen Linie zum 1:2 überwinden (23.). Spätestens nach der Spieldauerstrafe für den Neuwieder Stefan Petry wurde die Atmosphäre auf dem Eis etwas angeheizt, doch zunächst platzte für die Dynamite der Knoten. Mit den drei Toren in Troisdorfer Überzahl, von Kai Kühlem (3:1, 27.), Manuel Warda (4:1, 30.) und dem zweiten Treffer von Slawomir Kiedewicz zum 5:1 in der 32. Spielminute waren die Zeichen auf Sieg gestellt. Doch auch Neuwied konnte nochmals einen Treffer erzielen, diesmal war es Wilhelm Hamann, der zum 2:5-Pausenstand auch noch in der 32. Spielminute verkürzte.

Im letzten Drittel ließen die Troisdorf Dynamite nichts mehr anbrennen. Stefan Kaltenborn erzielte mit seinen beiden Treffern zum 6:2 (48.) und in Überzahl in der 50. Spielminute zum 7:2 schon den Endstand in diesem Derby.

Tore: 1:0 (2.) Stefan Kaltenborn (Kai Kühlem, Ernst Rechetnikow/5-4), 2:0 (22.) Slawomir Kiedewicz (Jury Lütgen/4-5), 2:1 (23.) Tim Grundl (Christian Czaika, Wilhelm Hamann), 3:1 (27.) Kai Kühlem (Stefan Kaltenborn, Jury Lütgen/5-4), 4:1 (30.) Manuel Warda (Rechetnikow, Andreas Czaika/5-4), 5:1 (32.) Slawomir Kiedewicz (Kai Kühlem, Manuel Warda/5-4 5:2 (32.) Wilhelm Hamann (Tim Grundl, Christian Czaika/5-4), 6:2 (48.) Stefan Kaltenborn (Kai Kühlem, Ernst Rechetnikow), 7:2 (50.) Stefan Kaltenborn (Kai Kühlem, Ernst Rechetnikow/5-4). Strafen: Troisdorf 24 + 5 + Spieldauer (Manuel Warda), Neuwied 18 + 10 (William Keenan) + 10 (Daniel Walther) + 10 (Martin Schell) + 5 + SPD + Matchstrafe (Stefan Petry) + Matchstrafe (Wilhelm Hamann). Zuschauer: 255.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!