Traditionsderby gleich zum Auftakt

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Das Warten hat ein Ende. Nach einer langen Vorbereitung starten die Harzer Wölfe am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Wurmbergstadion in die neue Regionalliga-Saison. Dabei kommt es zum Auftakt gleich zum Traditionsderby gegen den EC Wedemark Farmers.

„Die Jungs sind heiß auf das erste Spiel!“ beschreibt Wölfe-Trainer Dirk Heckmann die Gemütslage seiner Mannschaft. Was die Aufstellung betrifft, kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit und motiviert, zum Start gleich einen Dreier einzufahren. Heckmann: „Es wird nach der ausgiebigen Vorbereitung Zeit, dass es endlich losgeht. Wir haben diese Woche noch einmal intensiv auf den Start hingearbeitet.“ Die Stimmung im Team, berichtet Heckmann, sei jedenfalls trotz des harten Vorlaufs mit neun Testspielen hervorragend.

Da trifft es sich, dass zum ersten Spiel gleich ein immerjunges Derby lockt. Die Wedemark Farmers sind Gast im Harz, und Erinnerungen an frühere Duelle werden wach. „Emotional war es eigentlich immer, wenn es gegen Wedemark ging, egal in welcher Liga“, blickt Pressesprecher Robert Koch zurück. Die letzten Duelle im Wurmbergstadion vor zwei Jahren waren allerdings klare Angelegenheiten, deutlich siegten jeweils die Wölfe.

Die Mellendorfer gehen mit einer jungen Mannschaft in die Saison, gespickt mit einigen Routiniers. So haben die Spielertrainer Peter Willmann und Sven Hoppe schon reichlich höherklassige Erfahrung gesammelt. Verlassen können sich die Wedemarker auch auf Keeper Stephan Miskovic, der viele Jahre als Back-Up bei den Hannover Indians spielte.

Einiges versprechen sich die Farmers zudem von der Kooperation mit den Großstadtindianern. Etliche Nachwuchsspieler der Hannoveraner Junioren-Bundesliga-Mannschaft wurden mit Doppel- oder gar Dreifachlizenzen ausgestattet. Neben den Junioren können sie so für die Farmers in der Regionalliga und die Indians in der Oberliga auflaufen. Wie gut dieses System funktioniert beweist Robin Thomson, Sohn der Pferdeturmlegende Greg Thomson. Er hat den Sprung in die Oberliga bereits geschafft.