Totgesagte leben länger: Bären gewinnen gegen TabellenführerEifel-Mosel Bären

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Besonders positiv fiel dabei das Saisondebüt von Michal Janega auf, der die Bären mit seinem 1:1 im ersten Drittel (7.) auf die erfolgreiche Siegestour schickte. Vom TSV Schott Mainz durften sich während der ersten Hälfe des Spiels Wölk (6.), Gebel (26.) und Dalaker (27.) auf dem Spielbericht verewigen, so dass es zwischenzeitig 1:3 für die, bis dato unbesiegten, Gäste aus der Landeshauptstadt hieß.

Jedoch erzielte Bären-Kapitän Stefan Tschammer im zweiten Spielabschnitt (34. Spielminute) den wichtigen 2:3 Anschlusstreffer in Überzahl und belegte damit, dass die Bären zeitweise mehr Spielanteil besaßen, als die Gäste. Man scheiterte jedoch viel zu oft am Wölfe Torhüter Mattias Fach, so dass man sich vorerst mit einem Rückstand in die Drittelpause begeben musste.

Danach brachte Dalaker (45.) die Gäste sogar wieder mit zwei Toren in Führung. Aber selbst in Unterzahl netze Michal Janega (46.), auf Zuspiel vom Verteidigungs-Duo Hillgärtner/Tschammer, mitten im Wolfsrudel ein. Andreas Weiler erzielte kurze Zeit später (49.) den verdienten Ausgleich und Thomas Barth drei Minuten vor Schluss das entscheidende „Game-Winning Goal“ zum 5:4 für die Eifel-Mosel Bären.

Der Rheinland-Pfalz Meister schickt somit noch mal ein deutliches Lebenszeichen an die Ligakonkurrenten. Auch wenn es erst der erste Sieg der Eifel-Mosel Bären in dieser Saison ist, hat die Mannschaft im gelben Dress gezeigt, dass man selbst gegen den Tabellenführer und Rheinland-Pfalz Pokal Finalist aus Mainz gewinnen kann.

Am kommenden Wochenende spielen die Eifel-Mosel Bären gleich zwei Mal auswärts. Bereits am 7. Dezember im Rheinland-Pfalz-Pokal-Halbfinale gegen die Oberliga-Mannschaft des EHC Neuwied und nur einen Tag später, 8. Dezember 2012, im luxemburgischen Beaufort.

Tore: 0:1 (6.) Wölk (Gebel, Nytra), 1:1 (7.) Janega, 1:2 (26.) Gebel (Brauer, Wölk), 1:3 (27.) Dalaker (Eisenträger, Wilmen), 2:3 (34.) Tschammer, 2:4 (45.) Dalaker (Haselsteiner), 3:4 (46.) Janega (Hillgärtner, Tschammer), 4:4 (49.) Weiler (Janega, Arend), 5:4 (57.) Barth. Strafen: Bitburg 22 + 10 (Berens), Mainz 22.

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