Torflut beim zweiten Heim-AuftrittESC Wedemark Scorpions

Torflut beim zweiten Heim-AuftrittTorflut beim zweiten Heim-Auftritt
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Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie das Eis als Sieger verlassen wollten. Nur wenige Sekunden nach dem Eröffnungsbully flog der Puck nur knapp am gegnerischen Tor vorbei. Ein ums andere Mal tauchten die ESC´ler sehr gefährlich vor dem Gehäuse der Krokodile auf. Bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts war sehr wenig von den Gästen zu sehen, doch dann schlugen sie eiskalt zu. Auf Zuspiel von Stefan Gebauer und Sven Ross netzte Björn Borgwardt zum 0:1 ein. Keine Minute später stach der Stachel endlich zu. Über Reiko Berblinger und Marco Busse kam die Scheibe zu Ronny Schubert, der ohne Probleme zum Abschluss kam – 1:1. Die Wedemärker drückten die Elb-Städter immer mehr in ihr eigenes Drittel zurück. Vier Minuten vor der Pause klingelte es wieder im Gehäuse der Hamburger - 2:1 - erneut durch Ronny Schubert im Powerplay. Nur wenige Sekunden vor der Pause zappelte erneut das Netz des Gegners. Reiko Berblinger bediente Marco Busse und dieser zog zum 3:1 ab.Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen.

Den mittleren Spielabschnitt begannen die Scorpions so, wie sie den ersten beendet hatten. Stetige Angriffe auf das Tor der Hansestädter, die kurz nach Wiederbeginn ihren Torwart wechselten. Keine Drei Minuten waren vergangen, da beförderte Ronny Schubert die Scheibe über die Linie – 4:1.Wenig später kassierten die Gäste eine Strafe und diesmal konnten die Gastgeber ihre nummerische Überzahl auch nutzen. Daniel Kreisel überwandt den sichtlich überforderten Diego Pralow – 5:1. Keine Minute später fanden die Gäste zurück ins Spiel und verkürzten durch Torben Cassens auf 5:2. Das Blatt wendete sich von nun an zugunsten der Jungs von der Elbe. In der 29.Minute, die Hausherren waren gerade in Unterzahl, trafen sie erneut. Sven Ross drückte die Scheibe am ESC-Goalie vorbei ins Tor – 5:3.Die Mellendorfer fanden einfach nicht zurück ins Spielgeschehen. Immer wieder wurde es gefährlich vor Tor. Auf der Uhr standen genau 32:00 Min als es erneut einschlug. Daniel Barton zog einfach ab zum Anschlusstreffer – 5:4. Knapp zwei Minuten vor der Pause musste der Scorpions-Goalie wieder den Puck aus den Maschen holen. Torben Cassens traf zum mittlerweile verdienten Ausgleich – 5:5.

Es bleibt ein Geheimnis, welche Worte Trainer „Fiete“ Bögelsack dem ESC-Team in der Pause sagte, aber sie wirkten.Nicht mal eine Minute war gespielt, da ertönte die Tor-Sirene. In Überzahl traf Ronny Schubert. Er leitete die große Torflut ein – 6:5. Fast im Minutentakt fielen Tore. Marco Busse legte Reiko Berblinger einen sauberen Pass auf und dieser versenkte den Puck – 7:5 in der 42.Minute. Kurze Zeit später schloss Ronny Schubert seinen Lauf ab, zum 8:5. Gerade mal 18 Sekunden später feierten die Fans erneut, als Reiko Berblinger sein zweitesTor des heutigen Abends erzielte – 9:5. Dann verkürzten die Crocodiles nochmal zum 9:6. Wieder nur Sekunden später schlug einmal mehr das Sturm-Duo Schubert/Berblinger zu – 10:6. Die Wedemarker hatten sichtlich Spaß, Tore am Fließband zuschießen. Es folgte das 11:6 durch Reiko Berblinger, der im Powerplay einnetzte. Die letzten zehn Minuten des Spiels waren nicht weniger langweilig als die bereits vergangenen. In der 52.Minute hallte ein weiteres Mal die Tor-Sirene. Marco Busse war es diesmal, der zum 12:6 die Scheibe über die Linie beförderte. Den Sieg bereits vor Augen wurden die Mellendorfer etwas nachlässig und kassierten prompt zwei Gegentore – 12:7 in der 54. Min durch Paul Rausch, 12:8 in der 56. Min durch Viktor Rausch. Keine Minute später war das Sturm-Duo Schubert/Berblinger wieder erfolgreich, zum 13:8.In den letzten zwei Minuten stellten die Gäste praktisch das Spielen ein,folgerichtig fielen für die Gastgeber noch zwei weitere Tore – 58. und 59.Minute jeweils Ronny Schubert zum Endstand von 15:8 für die Wedemarker.

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