Topscorer Daniel Novak kehrt nach Mainz zurück

Lesedauer: ca. 1 Minute

Somit sind die Verantwortlichen des TSV Schott Mainz froh, dass sich in Daniel Novak einer der Topscorer der vergangenen Jahre für die Rückkehr zum Bruchweg entschieden hat. Aus Frankfurt kommt zudem Verteidiger Thomas Heineken.

„Daniels Entscheidung freut mich natürlich sehr“, sagt Trainer Holger Pöritzsch. „Er ist ein Stürmer mit viel Zug zum Tor und hat große Offensivqualitäten.“ Allein in der letzten Saison steuerte Novak 30 Tore und 17 Vorlagen zur Vizemeisterschaft bei. Anschließend folgte er Trainer Roger Nicholas ebenso wie Torhüter Dennis Jacobi nach Darmstadt. Mit den Dukes wollte er sich auf höherem Level in der Regionalliga West versuchen – ein Abstecher, der ihm laut eigenem Bekunden „sehr viel Spaß“ bereitet hat. „Wir hatten eine super Mannschaft, das Niveau war top und der Saisonbeginn sehr stark“, bilanziert Novak. Darmstadt steht nach acht Spielen auf Rang fünf – mit Kontakt nach oben.

Warum also der Wechsel zurück nach Mainz? „Ich habe den Sport und meine Arbeit nicht mehr unter einen Hut bekommen“, erklärt der Stürmer. Die neue sportliche Herausforderung in Darmstadt zog einen höheren Zeitaufwand nach sich, doch den erfordert auch Novaks berufliche Selbstständigkeit. Der Wechsel erfolgt zu einem wichtigen Zeitpunkt: Die kommende Partie gegen EV Wiesbaden am 20. November in eigener Halle sowie Hin- und Rückspiel gegen EJ Kassel 1b (27. November auswärts, 4. Dezember vor heimischem Publikum) haben für die Hauptrunde richtungsweisenden Charakter.

Weitere Verstärkung für seinen Kader erhofft sich Bandenchef Pöritzsch zudem von Thomas Heineken. Der Verteidiger trainiert bereits seit zwei Wochen beim Spitzenreiter der Hessenliga mit und hat seinen Wechsel von den Young Lions Frankfurt in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt vollzogen, weil er hier nun wohnt und studiert. „Er hat sich in den ersten Trainingseinheiten schnell ins Team integriert“, sagt Pöritzsch. „Ich bin mir sicher, dass wir dank der beiden unser Spiel weiter verbessern werden.“ Ein erster Beweis soll am kommenden Sonntag gegen Wiesbaden folgen.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!