Topreihe sichert den Sieg

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie bereits die bisherigen drei Duelle gegen die Dinslakener Kobras endete auch das vierte beim 7:1 (1:0, 3:1, 3:0) mit einem Sieg für den Neusser EV. Sichergestellt wurde dieser vor allem durch die Neusser Top-Sturmreihe, die sich für alle sieben Treffer verantwortlich zeichnete.

Den besseren Auftakt hatten die Gäste, die bereits nach 56 Sekunden den Pfosten trafen. In der Folgezeit versuchten beide Mannschaften, über den Kampf ins Spiel zu finden, so dass sich eine intensive Partie entwickelte, die an Höhepunkten zunächst aber eher arm war. Der NEV erarbeitete sich leichte Vorteile und wurde in der letzten Minute des Auftaktdrittels mit dem Führungstreffer belohnt, den Routinier Boris Fuchs aus spitzem Winkel markierte. Auch im zweiten Abschnitt war es vor allem die Neusser Paradeformation, die für die offensiven Akzente sorgte. Fast von der Grundlinie traf Kai Oltmanns zum 2:0, ehe erneut Fuchs zur Stelle war und zur Halbzeit einen Abpraller verwertete. Nachdem Carsten Solbach kurz zuvor bei einem Schuss von Daniel Pleger glänzend reagiert hatte, war der NEV-Torhüter in der 31. Minute machtlos, als der gleiche Spieler gekonnt für Pierre Klein auflegte und dieser einen schnellen Konter souverän abschloss. Anschließend agierte die Neusser Defensive allerdings wieder konzentriert, so dass man nicht das Gefühl hatte, dass die Partie kippen könnte. Kai Oltmanns stellte mit seinem zweiten Torerfolg den alten Abstand wieder her, ehe Kobras-Keeper Dennis Rudolph eine Doppelchance von Karl Jasik vereitelte. Nachdem es mit einem ebenso beruhigenden wie verdienten 4:1-Zwischenstand in die zweite Pause gegangen war, dauerte es im letzten Drittel jedoch nur 72 Sekunden, bis Kai Oltmanns seinen Hattrick perfekt machte. Durch den dritten Treffer des 20-Jährigen war die Begegnung entschieden, der Torhunger der erfolgreichsten Neusser Sturmreihe aber noch nicht gestillt. Als die Gäste in der Schlussphase eine härtere Gangart einlegten, konnte auch der bis zu diesem Zeitpunkt als vierfacher Vorlagengeber aufgetretene Holger Schrills seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Zwei Überzahlspiele schloss der Top-Torjäger erfolgreich ab und sorgte damit für einen deutlichen Sieg, der allerdings letztendlich etwas zu hoch ausfiel. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Benjamin Spazier, der im zweiten Drittel nach einem (fairen) Check mit Verdacht auf einen Armbruch ausschied.

Tore: 1:0 (19:11) B. Fuchs (Sauer, Oltmanns), 2:0 (24:28) Oltmanns (B. Fuchs, H. Schrills), 3:0 (30:20) B. Fuchs (H. Schrills, Geisler), 3:1 (30:45) Klein (Pleger, Rudolph), 4:1 (33:14) Oltmanns (B. Fuchs, H. Schrills), 5:1 (41:12) Oltmanns (Jasik, H. Schrills), 6:1 (55:16) H. Schrills (Kozhevnikov, B. Fuchs/5-4), 7:1 (57:47) H. Schrills (Oltmanns, B. Fuchs/5-4). Strafen: Neuss 6, Dinslaken 10 + 10 (Holstein). Zuschauer: 118.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!