Top-Verteidiger für die Icefighters – Salzgitter wieder SpitzenreiterSalzgitter Icefighters

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Ausgebildet wurde er beim HC Motor České Budějovice – dort durchlief er den Nachwuchs  und vertrat sein Heimatland sogar bei einer U18-Junioren-WM in Jaroslawl, Russland.

In der höchsten Spielklasse Tschechiens, der Extraliga, lief der Verteidiger insgesamt 142 Mal  für verschiedene Clubs auf. In seiner Vita stehen ebenso eine Station beim Zweitligisten KooKoo aus Finnland sowie Stationen bei BK Mlada Boleslav, HC Slovan Usti nad Labem und KLH Pirati Chomoutov.

Mitspieler waren unter anderem Spieler wie Jan Benda (Ex-Nationalspieler), Martin Hanzal, (NHL-Profi), Roman Turek (ehemaliger NHL Topgoalie), Martin Davidek (heute DEL Ingolstadt) oder Michael Frolik (NHL und Stanley-Cup-Gewinner) um nur ein paar zu nennen.

Die Statistiken zeigen zwar, dass Petr Machacek ein klassischer „Stay-at-home“-Verteidiger ist, der in der Defensive hart arbeitet und den Gegner vom eigenen Tor fern hält. „Ich denke jedoch, dass er durch seine individuelle Klasse bei uns auch offensiv Akzente setzen wird“, so Trainer Radek Vit.

Das Duell um die Tabellenspitze beim Adendorfer EC entschieden die TAG Salzgitter Icefighters  mit 3:5 (1:2, 1:1, 1:2) für sich – ein wichtiger Sieg im Kampf um die Play-off-Platzierung.

Samstagabend, das Eisstadion in Adendorf ist pickepackevoll – 1013 Zuschauer waren gekommen, darunter rund 50 mitgereiste Fans aus Salzgitter. Die Stimmung gut und zwei Mannschaften, die hoch motiviert in dieses Topspiel gingen. Es ging schließlich um die Tabellenführung in der Regionalliga Nord. Und so begann auch das Spiel.

Mit sehr hohem Tempo von beiden Mannschaften – es ging hin und her. Torchancen auf beiden Seiten, jeder Check wurde zu Ende gefahren – man schenkte sich quasi nichts. In der vierten Minute bekamen die Icefighters die Scheibe nicht weg vor dem Tor, diese Unachtsamkeit nutzte der Schwede Gillenfalk zum 1:0 für Adendorf. Unbeeindruckt von diesem Gegentreffer marschierten die Jungs von Trainer Radek Vit Richtung Adendorfer Tor. Gute Chancen wurden vergeben, sodass ein Powerplay in der 16. Minute den Icefighters zum Ausgleich verhelfen musste. David Jasieniak setzte sich hinter dem Tor durch und bediente André Kiene, der sofort den Puck im Kasten versenkte – 1:1. Die Icefighters waren nun am Drücker. In der 18. Spielminute das nächste Powerplay, Alex Pflüger tankte sich ins Drittel - seine Hereingabe wurde von einem Adendorfer ins Tor abgefälscht – 1:2. Mit dieser verdienten Führung ging es zum Pausentee.

Das zweite Drittel unverändert - es ging weiter hin und her, mit Chancenvorteilen für die Icefighters. Diesen Vorteil wusste in der 31. Minute Milan Marnota zu nutzen – er schloss einen Konter ab – 1:3. Adendorf wurde fortan stärker und setzte sich immer wieder im Drittel der Icefighters fest und erst ein Powerplay in der 34. Minute verhalf Ihnen dann zum Anschlusstreffer. Einen Abpraller versenkte der Adendorfer Kulabuchov mit einem Volleyschlag aus der Luft zum 2:3 – ein kurioser Treffer.

Das letzte Drittel war ein Spiel mit offenem Visier. Beide Teams waren nah dran am nächsten Treffer. In der 45. Minute war es dann Karl-Arne Reiffen der einen Konter eiskalt abschloss,  sein Handgelenkschuss war unhaltbar – 2:4, die Vorentscheidung.

Doch Adendorf steckte nicht auf, der Druck wurde immer größer und so fiel auch der Anschlusstreffer in der 58. Minute. Vom Bully weg zog Gillenfalk ab - keine Chance für die wieder einmal sehr gut aufgelegte Radka Lhotska im Kasten der Icefighters. In den letzen zwei Spielminuten nahm Adendorf den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, denn ein Schuss von Gillenfalk konnte Jasieniak blocken und das anschließende Laufduell für sich entscheiden – Empty Net und die Entscheidung für die Icefighters – 3:5.

Trainer Radek Vit zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Team: „Wir haben heute sicher in der Defensive gearbeitet und in der Offensive ordentlich Druck gemacht. Und vor allem waren wir ein Team. Das hat den Ausschlag gegeben das wir das Spiel heute gewinnen konnten.“ Mit diesem Sieg sind die Icefighters wieder Spitzenreiter. Am nächsten Freitag geht es zum nächsten Topspiel, zum Derby nach Wolfsburg.


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