Top-Spiel an der Strobelallee

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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„Zweiter gegen Erster!“ - „Amtierender Regionalligameister empfängt Vorgänger!“ So könnten die Überschriften für das kommende Aufstiegsrundenspiel des EHC Dortmund am Freitag im Eissportzentrum Westfalenhallen lauten. Man könnte aber auch einfach nur schreiben: „Dortmund gegen Herne!“ Dieses Nachbarschaftsduell hat die Fans schon immer begeistert und das wird am Freitagabend bestimmt nicht anders sein, wenn Hauptschiedsrichterin Michaela Kiefer um 20 Uhr den Puck zum ersten Bully einwirft.

Vier Wochen vor Beginn der Play-offs geht es für die Westfalen Elche darum in den noch ausstehenden sechs Begegnungen die nötigen Punkte zu holen um das angestrebte Ziel, die Runde der letzen Vier, zu erreichen. Immer noch kämpfen sieben Mannschaften um die Play-off-Plätze und eine Vorentscheidung ist momentan nicht in Sicht. „Wir kommen nun in die entscheidende Saisonphase, da zählt jedes Spiel. Gegen Herne haben wir außerdem noch etwas gut zu machen, denn im Hinspiel gab es am Gysenberg vor gut einem Monat eine 3:5-Niederlage, die nicht sein musste. Wenn wir unsere vielen Überzahlsituationen besser ausgenutzt hätten, dann hätte auch ein anderes Ergebnis an der Anzeigentafel stehen können. Dieses Mal wollen wir es besser machen. Meine Mannschaft ist hoch motiviert und wird konzentriert zur Sache gehen. Entscheidend wird sicherlich auch die Disziplin und das Umsetzen der taktischen Vorgaben sein“, erläutert Elche-Coach Jesse Panek. In der Regionalliga-Hauptrunde schaffte der EHC die Revanche. Da gab es nämlich auch erst eine Niederlage in Herne und im Rückspiel einen überzeugenden 10:4-Erfolg der Elche. „Herne hat ein sehr gutes und geschlossenes Team, das in der Aufstiegsrunde stärker auftritt als in der ersten Saisonhälfte. Aber wir können dagegen halten. Das haben wir schon einmal bewiesen und wollen es erneut tun.“

Die Verantwortlichen des EHC erwarten eine gute Kulisse. „Diese Partie sollte viele Dortmunder Zuschauer ins Stadion locken. Schließlich kann man keine bessere Konstellation erwarten. Hier treffen zwei Spitzenmannschaften aufeinander, die in der Lage sind Top-Leistungen auf dem Eis zu bieten“, ist auch das EHC-Vorstandsduo Günter Kuboth und Gerd Alda in froher Erwartung auf den Freitagabend. „Es werden auch erneut zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Schließlich wollen wir zwar ein spannendes, aber auch friedliches Eishockeyspiel erleben.“

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