Top-Favorit Braunlage zu Gast im ETC

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Gleich doppelt ran muss der EHC Timmendorfer Strand 06 an diesem Wochenende: Bevor am Sonntag, 18 Uhr, Aufstiegsfavorit Braunlage zum Top-Spiel an die Ostsee kommt, reisen die Jungs von Trainer „Matze“ Schnabel am Freitag nach Hannover.

Dort erwarten die Pferdeturm Towers um 20 Uhr die Beachboys zur Revanche für die 1:3-Niederlage an der Ostsee vergangenen Sonntag. Verzichten müssen die Towers dabei auf zwei ihrer Leistungsträger: Spielertrainer Ronny Schubert und Sven Hoppe fallen nach ihrer Spieldauerstrafe aus. Ebenfalls nicht dabei ist Marco Busse, der sich einen Armbruch zugezogen hat. Mit einem Sieg kann der EHCT zu den Hannoveranern an der Tabellenspitze aufschließen.

Am Sonntag steht dann im ETC ein echtes Top-Spiel an: Der Top-Favorit auf den Oberliga-Aufstieg ist zu Gast im Timmendorfer Eistempel: Die Harzer Wölfe Braunlage. Zwar verloren die Harzer über den Sommer einige Leitungsträger wie Peter Westerkamp (Miesbach) und Richard Stütz (Schönheide) – trotzdem bewies das verjüngte Team von Sportchef und Trainer Bernd Wohlmann (in der Saison 90/91 im Tor des ETC) bereits in der 13 Testspiele umfassenden Vorbereitung seine Klasse. Besonders beim 8:3-Kantersieg über den aktuellen Regionalliga-Meister aus Schönheide lief die Scheibe bereits „wie am Schnürchen“. Vor allem Kapitän Alex Deibert (mit 29 Jahren zweitältester Akteur im Kader) und Stefan Bilstein ragen im Sturm der Wölfe heraus. Auch der 21-jährige Neuzugang Erik Pipp verspricht einiges, kann er doch trotz seiner Jugend bereits auf über 80 Spiele in der 2.Bundesliga und Oberliga zurückblicken. In der Verteidigung stehen mit dem kroatischen Nachwuchs-Nationalspieler Jurica Bednjanec und dem Kanadier Jeff Maronese zwei

Kontingentspieler, die vor dem von Urgestein Tobias Bannach gehüteten Tor aufräumen sollen. Für die Wölfe beginnt an diesem Wochenende erst der Pflichtspielbetrieb. Aufgrund der für einen Viertligisten rekordverdächtigen Vorbereitung kann man auf Seiten des EHCT allerdings kaum auf einen „Kaltstart“ der Harzer hoffen.

Es verspricht daher ein Spiel auf hohem Regionalliga-Niveau zu werden. Umso wichtiger, dass bei den Strandjungs der Torabschluss verbessert wird: Denn so viele Chancen, wie sich Witting & Co. in den bisherigen beiden Spielen herausgespielt haben, werden die Wölfe kaum zulassen. Dass es trotz nur jeweils drei geschossener Tore zur Maximalausbeute von sechs Punkten reichte, lag vor allem am hervorragenden Defensivverhalten der ganzen Mannschaft. Wird jetzt auch noch die Effizienz vor des Gegners Tor verbessert, ist sicher auch gegen den Titel-Favoriten „Zählbares“ möglich. Wölfe-Coach Wohlmann hat sich vor der Saison bereits auf den EHCT als größten Konkurrenten im Titelkampf festgelegt. Es ist an der Zeit, ihn in dieser Ansicht zu bestätigen. (LF)

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