TAG Salzgitter Icefighters holen dritten Sieg in Folge3:1-Erfolg beim EC Nordhorn

(Foto: TAG Salzgitter Icefighters)(Foto: TAG Salzgitter Icefighters)
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Dabei sah es nicht vom ersten Moment an nach Sieg aus. Neben Langzeitausfall Christian Pelikan konnten auch Arthur Bippus und Alexander Genze verletzungsbedingt nicht antreten, während Lukas Vit und Michael Kopke aus privaten Gründen fehlten. Rund zwei Stunden vor Beginn der Partie meldete sich auch Leon Geffers beruflich bedingt ab. Das Fehlen der Akteure machte sich zunächst bemerkbar. „Am Anfang hatten wir ein paar Probleme. Durch die fehlenden Leute mussten wir viel in den Reihen umstellen“, sagte Vit.

So waren es dann auch die Gastgeber, die die Startschwierigkeiten der Stahlstädter nutzten und in Minute sieben auf 1:0 stellten. In der Folge hätte es noch schlimmer kommen können, denn nur wenige Minutne darauf hieß es doppelte Unterzahl für die Icefighters, bedingt durch einen umstrittenen Stockschlag von Torhüter Dennis Korff. „Das habe ich nicht wirklich verstanden, was da passiert sein soll. Eigentlich hätten wir viel öfters in Überzahl sein müssen, da wurde nicht alles gepfiffen“, so der Coach, der mit der Leistung der Unparteiischen nicht imer zufrieden war. Trotzdem brachte Nordhorn das doppelte Überzahlspiel nichts ein.

„Wir haben trotz des Rückstandes die Ruhe behalten und auch die doppelte Unterzahl gut überstanden. Wir wurden im Laufe des Spiels immer besser. Es war dann nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ein Tor schießen“, betonte der Ex-DEL-Spieler. Zur Spielmitte hieß es Powerplay für Salzgitter und dieses nutzte das Roadteam gnadenlos aus, als Petr Binias auf 1:1 (29.) stellte. „Das Powerplay haben wir gut gespielt. Die Laufwege waren gut, das Passspiel war gut und auch der Schuss von Petr Binias war gut. Dem Torhüter haben wir die Sicht versperrt, der hatte keine Chance“, lobte Vit sein Team, welches im zweiten Abschnitt definitiv in der Partie angekommen war.

Trotzdem das Team vom Salzgittersee das Spiel nun in der Hand hatte, dauerte es noch eine Weile bis der nächste Treffer fiel. „Leider haben wir uns mit der Chancenverwertung wieder schwer getan, das hätte auch 4:1, 5:1 oder 6:1 ausgehen können.“ In der 54. Minute leitet Kirill Borisov mit seinem 1:2 die Vorentscheidung ein, auch wenn die Gäste nach der Führung zunächst wieder etwas wackelten. „Wir hatten nach dem 1:2 eine kleine Schwächephase, waren etwas zu passiv und sind kurz ins Schwimmen geraten.“ Dennoch rissen sich die Grün-Weißen zusammen und brachten das Ergebnis über die Zeit. Am Ende war es wieder Binias der das Hartgummi zum 1:3-Endstand (60.) in das verwaiste Nordhorner Netz versenkte. Deren Coach hatte den Extraattacker geschickt, was keinen weiteren Erfolg einbrachte.

„Mir ist die Art und Weise wie wir uns präsentiert haben, dass wir immer stabiler werden und längere starke Phasen haben und auch gut umschalten, wichtiger als die Tabellenführung. Ich hoffe, dass sich diese Entwicklung jetzt fortsetzt und unsere starken Phasen immer länger werden“, lautete Vits Fazit am Ende.

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