Tabellenführung zurückerobert – Korrektur der Wertung

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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„Schlecht gespielt, Hauptsache gewonnen“, lautete die Devise nach dem 8:5 (4:1, 2:3, 2:1)-Erfolg der Roten Teufel Bad Nauheim am Montagabend beim EV Wiesbaden gegen einen Gegner, der tags zuvor immerhin mit demselben Resultat den VERC Lauterbach geschlagen hatte. „Die drei Punkte sind aber auch das einzige, mit dem ich zufrieden bin“, sagte Coach Michael Eckert nach dem Schlusspfiff.

Bis auf den verletzten Jens Fischer (Schleimbeutelverletzung) sowie die beiden Juniorenspieler Marcel Greb und Stephan Zahrt konnte Eckert auf alle Mann zurückgreifen, während die Gastgeber gerade eben drei Blöcke aufbieten konnten. Die Gäste versuchten, das Spielgeschehen frühzeitig in den Griff zu bekommen, aber man musste sich zunächst auf die ungewohnten Bedingungen im Freiluftsstadion einstellen. Die Hausherren versuchten immer wieder zu kontern, was ihnen in der 11.Minute auch gelang, als die Mittelhessen sogar im Powerplay agierten. Der frühere Oberligaspieler Alexej Gebel stahl sich im Rücken der Abwehr davon, bekam einen langen Pass und überwand schließlich auch Sebastian Gault zur 1:0-Führung. Die Roten Teufel antworteten aber prompt: nur eine Minute später passte Saßmannshausen genau auf Horcicka, der mit einem Direktschuss durch die Schoner von EVW-Goalie Boos den Ausgleich markierte. Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Wetterauer das Geschehen mehr und mehr in den Griff, und mit drei Toren innerhalb von nur 90 Sekunden (Schmitt, Keßler und Barta trafen) unterstrichen sie ihre Überlegenheit kurz vor der ersten Sirene.

Als Knihs nur 38 Sekunden nach Wiederanpfiff sogar das 1:5 erzielte, schien die Partie bereits gelaufen zu sein. Drei Strafzeiten gegen die Gäste sowie die Tatsache, dass die Mannschaft das Match wohl schon abgehakt zu haben schien, brachten die Eistiger aber zurück ins Spiel. Zwei Mal konnten sie 5 gegen 3 Überzahl spielen, und beide Male schlug es ein, so dass es urplötzlich nur noch 3:5 nach 23 Minuten stand. Hurtik legte in einer nun doch wieder offenen Partie zwar noch einmal auf 3:6 vor (27.), aber Wiesbaden blieb mit dem 4:6 in der 32.Minute weiter dran.

Am aufkommenden Regen lag es wohl nicht, dass man die Gastgeber wieder zurück ins Match ließ, eine entsprechende Ansprache musste Michael Eckert in der zweiten Pause abhalten, um seine Mannen wachzurütteln. Dies schien auch zunächst zu funktionieren, so legte Sandström in der 45.Minute auf 4:7 für die Gäste vor. Aber postwendend markierte Möller das 5:7, als die Bad Nauheimer Hintermannschaft erneut nicht konsequent agierte. Dennoch blieben die Gäste in den letzten zehn Minuten Herr der Sache, wobei wohl auch den Eistigern nach dem schweren Spiel tags zuvor gegen Lauterbach die Kraft fehlte, um nochmal zuzusetzen. Das 5:8 durch Barta in der 52. Minute war die endgültige Entscheidung.

Eine Korrektur gab es zur Wertung des ausgefallenen Spiels beim Eintracht Frankfurt. Richtig ist die Wertung mit 0:0 Toren und jeweils einem Punkt. Ursprünglich war 0:0 Tore und 0 Punkte gemeldet worden.

Tore: 1:0 (10:15) Geben (4-5), 1:1 (11:20) Horcicka (Saßmannshausen/5-4), 1:2 (17:08) Schmitt (Flemming, Cardona), 1:3 (17:16) Keßler, 1:4 (18:39) Barta (Sandström, Patejdl/5-4), 1:5 (20:38) Knihs, 2:5 (22:03) Brauer (5-3), 3:5 (22:48) Möller (Bornhausen, Gebel/5-3), 3:6 (26:13) Hurtik (Cardona), 4:6 (31:15) Gebel (Dorn), 4:7 (44:46) Sandström (Naulin/4-4), 5:7 (46:14) Möller (Brauer), 5:8 (51:45) Barta (Naulin, Willkom). Strafen: Wiesbaden 8, Bad Nauheim 28 + 10 (Patejdl).


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