Startschuss für die Wölfe

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Startschuss für die Harzer Wölfe: Am Freitag empfängt der ESC zum ersten Heimspiel in der neuen Regionalliga-Saison die Langenhagen Jets. Beginn im heimischen Braunlager Wurmbergstadion ist um 20 Uhr. Am Sonntag sind die Wölfe bereits wieder gefordert. Im „Berg gegen Tal“-Derby müssen die Harzer um 18:30 Uhr bei den Salzgitter Icefighters in der Eishalle am Salzgittersee antreten.

Mit den Langenhagen Jets stellt sich zum Auftakt der Vorjahres-Dritte in Braunlage vor. Das Truppe aus dem Norden Hannovers, wie im Vorjahr trainiert von Bruce Keller, geht mit einer nahezu unveränderten Mannschaft in die neue Spielzeit. Bei den Stammkräften mussten lediglich die Abgänge von Stephan Hiendlmeyer (Höchstadt) und Andrej Salzer (Peiting) verkraftet werden. Auf der Gegenseite konnte die erfahrene Fraktion im Kader noch einmal verstärkt werden. Neben Mario Breneizeris bringt auch Laszlo Csata reichlich Routine mit nach Langenhagen. Bei den Harzer Fans genießt Csata ob seines plötzlichen Weggangs aus Braunlage in der Saison 2006 allerdings einen weniger guten Ruf.

Ebenfalls auf eine lange Karriere zurückblicken können der ehemalige Nationalspieler Lenny Soccio und Dieter Reiß. Neben den Routiniers stehen aber auch eine große Zahl von jungen Talenten im Kader der Jets. Vor allem Torhüter Timo Nestler, den beiden treffsicheren Keller-Brüdern sowie Eduard Salzer ist durchaus der Sprung in eine höhere Liga zuzutrauen. Genau dies sieht auch Teammanager Bernd Spenke als Hauptaufgabe der Langenhagener: „Wir wollen die jungen Spieler soweit bringen, dass sie den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen können. Letztlich ist jeder, der es schafft, auch ein Kompliment für unsere Arbeit.“

Wie gegen Langenhagen zählt für die Wölfe auch in Salzgitter nur ein Sieg. Die CRE Icefighters gehen als Aufsteiger in die Regionalliga-Saison. In bisher drei Spielen setzte es für die Fuhsestädter allerdings drei mitunter herbe Niederlagen. Die Icefighters wurden erst in diesem Sommer gegründet und bilden den Zusammenschluss aus dem EHC Salzgitter und SENF Salzgitter. Beide Teams gingen vergangene Spielzeit in der Verbandsliga an den Start, der EHC sicherte sich als Dritter dort das Aufstiegsrecht. Der bekannteste Icefighter steht mit Ervin Materna als Trainer wohl hinter der Bande, ansonsten finden sich viele junge Talente im Team der Salzgitteraner ein.

Bei den Wölfen hat sich die Personalsituation deutlich entspannt. „Soweit sollten alle dabei sein“, erklärte Trainer Bernd Wohlmann. Definitiv fehlen wird jedoch Ruven Bannach, der sich in der Vorbereitung einen Finger gebrochen hatte. Auch Goalie Tobias Bannach fällt weiter verletzt aus. Da mit Mario D'Antuono nur ein Keeper zur Verfügung stehen würde haben die Harzer auf dem Transfermarkt noch einmal reagiert. Alexander Grunwald erhält beim ESC einen Vertrag bis Anfang Dezember. Der 21-jährige Torwart stammt aus Kassel und war zuletzt beim VERC Lauterbach in der Regionalliga Hessen aktiv.

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