Starkes Schlussdrittel bringt Auswärtssieg

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dank eines energischen Schlussspurts haben sich die Harzer Wölfe drei Auswärtspunkte in der Regionalliga Nord gesichert. Bei den Langenhagen Jets siegte der ESC vor offiziell 158 Zuschauern mit 5:1 (0:1, 0:0, 5:0), musste dabei aber lange einem Rückstand hinterher laufen. Erst ein Doppelschlag von Alexander Enns brachte die Wölfe schließlich doch noch auf die Siegerstraße.

Neben den Ausfällen von Erik Pipp und Markus Schneider mussten die Harzer kurzfristig auch noch auf Vadim Jost verzichten. Christian Schock übernahm den Posten des vierten Verteidigers. Die Wölfe hatten früh gute Chancen, konnten den Puck aber nicht im Tor unterbringen. Die Langenhagener standen tief und lauerten auf Konter. Die größte Chance der Hausherren hatte Routinier Lenny Soccio, der aber an Mario D'Antuono im ESC-Tor scheiterte. Auf der Gegenseite hatten die Wölfe gleich zweimal Pech, als Benjamin Schulz die Latte (8.) und Stefan Bilstein den Pfosten (17.) traf. Etwas überraschend glückte den Jets in der 18. Minute die Führung. In Unterzahl hatte sich Björn Naujokat den Puck an der blauen Linie der Wölfe erkämpft und zog auf dem Flügel Richtung Tor. Seine Hereingabe fälschte Alois Öttl unglücklich ins eigene Netz ab.

Die Harzer taten sich mit dem Toreschießen dagegen weiter schwer, auch zwei doppelte Überzahlsituationen am Ende des ersten Drittels und zu Beginn des Mittelabschnitts wurden nicht genutzt. Enns traf zudem das dritte Mal das Gestänge des Langenhagener Tors. Als der Puck in der 39. Minute endlich doch im Netz lag verweigerte der Schiedsrichter dem Treffer von Alexander Deibert die Anerkennung.

Im Schlussabschnitt drückten die Wölfe vehement auf den Ausgleich und wurden belohnt. Zwei Tore von Enns innerhalb von 90 Sekunden drehten die Partie, Bilstein legte auch noch das dritte Tor nach (54.). Dank D'Antuonos Riesenparade in der 56. Minute blieb es bei der Zwei-Tore-Führung. Als die Jets in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzten und den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers tauschten, brachten Bilstein und Schulz den Puck noch zweimal im leeren Tor unter (beide 59.). „Das war ein Geduldsspiel. Im letzten Drittel hat die Mannschaft viel Willen gezeigt und ist durch die Tore belohnt worden“, fasste Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann zusammen.

Tore: 1:0 (17:56) Naujokat (4-5), 1:1 (46:15) Enns (Schock, Bilstein/4-4), 1:2 (47:45) Enns (Blank, Bilstein/4-3), 1:3 (53:00) Bilstein (Bauer, Deibert), 1:4 (58:30) Bilstein (Deibert, Blank/4-5, ENG), 1:5 (58:56) Schulz (Öttl, Schock/3-5, ENG). Strafen: Langenhagen 22, Braunlage 14. Zuschauer: 158.

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