Starkes Anfangsdrittel ebnet Weg zum Sieg

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Auch im zweiten Meisterrunden-Heimspiel in der Regionalliga Nord konnten die Harzer Wölfe einen souveränen Heimsieg einfahren. Gegen die Wedemark Scorpions setzten sich die Wölfe glatt mit 7:2 (4:0, 1:1, 2:1) durch, Grundlage für den Erfolg war ein starkes Anfangsdrittel. Benjamin Schulz und Stefan Bilstein trafen jeweils doppelt, zwei ESC-Treffer fielen bei eigener Unterzahl.

Bevor das Duell gegen die Scorpions starten konnte, war die Geduld der rund 300 Zuschauer im tief verschneiten Wurmbergstadion gefordert: Die Gäste waren auf Grund der schwierigen Witterungsverhältnisse auf der Anreise in einen Stau geraten, die Partie begann mit einer Stunde Verspätung. Von Beginn an drückten die Wölfe auf das Tempo, Schulz nutzte in der vierten Minute gleich die erste Überzahlsituation zum 1:0. Das erste Powerplay der Gäste nutzten dagegen nur die Harzer, um per Shorthander auf 2:0 zu erhöhen (7.). Erik Pipp als Torschütze und Bilstein als Vorlagengeber standen dabei sogar zu zweit völlig alleine vor dem gegnerischen Tor. In der Folge hätten die Wölfe weitere Treffer erzielen können, scheiterten aber an Wedemarks Goalie Florian Holst. Ein Doppelschlag von Bilstein, der innerhalb von 15 Sekunden zweimal traf, sorgte in der 18. Minute dann aber doch für die Vorentscheidung. Vor allem der Treffer zum 4:0 verdiente auf Grund der Vorarbeit von Alexander Deibert das Prädikat „besonders sehenswert“.

Spätestens nach dem 5:0 durch Deibert war die Partie endgültig gelaufen (28.), unterstrichen vom Torwartwechsel bei den Wölfen. Mario D'Antuono übergab seinen Platz an Alexander Grunwald. „Mario war die Woche über krank und konnte sich so für die kommenden Aufgaben schonen. Alex hat wie in allen seinen Spielen bisher einen guten Job gemacht“, sagte ESC-Coach Bernd Wohlmann. Beim ersten Tor der Wedemarker durch Andrej Kolesnikov war Grunwald machtlos (29.), danach hatten die Wölfe das Spiel wieder fest im Griff, wenngleich der spielerische Glanz des ersten Drittels nicht mehr versprüht wurde.

Rekordverdächtig war der Auftakt in den Schlussabschnitt. Bereits nach neun Sekunden hatte Vitalij Blank zum 6:1 getroffen. Die verbliebene Zeit spielten die Harzer souverän herunter, in der Schlussminute gelang Schulz in Unterzahl noch das 7:1. Neun Sekunden vor dem Ende durften nach Karan Moallims Überzahltor auch die Gäste noch einmal jubeln, am klaren Sieg der Wölfe änderte dies jedoch nichts mehr.

„Der zweite Schritt ist geschafft. Die ersten 20 Minuten waren sehr gut, danach haben wir das Spiel fast schon zu sehr verwaltet. Mit Blick auf die anstehenden Spiele ist das aber verständlich“, äußerte sich nach Spielschluss Wölfe-Trainer Wohlmann.

Tore: 1:0 (3:16) Schulz (Meridian, Pipp/5-4), 2:0 (6:44) Pipp (Bilstein, Schneider/4-5), 3:0 (17:45) Bilstein (Blank, Schock), 4:0 (18:00) Bilstein (Deibert, Blank), 5:0 (27:20) Deibert (Bilstein, Blank/5-4), 5:1 (28:24) Kolesnikov (Reiffen, Moallim), 6:1 (40:09) Blank (Deibert), 7:1 (59:10) Schulz (Schock/4-5), 7:2 (59:51) Moallim (5-4). Strafen: Braunlage 12, Wedemark 16 + 10 (Kabernuk) + 10 + Spieldauer (Kolesnikov). Zuschauer: 306.

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