Starke Leistung bringt erste Punkte gegen WeserstarsSalzgitter Icefighters

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Begannen die Weserstars in den ersten Sekunden mit druckvollem Spiel, verpuffte dies bereits mit dem ersten guten Angriff, als Ron Friedrich einnetzte (2.). Das frühe Tor setzte zusätzliche Kräfte frei und die folgenden Sekunden spielten sich ausschließlich im Drittel der Gäste ab. Dies führte zum 2:0 durch Milan Marnota in der dritten Minute und der direkt folgenden Auszeit, in der die Weserstars sich neu ordnen wollten.

Dies schien sich auch zu bewahrheiten, denn das Spiel gestaltete sich etwas offener. In der neunten Minute gab es auch den Anschlusstreffer für die Hansestädter. Aber wie manche Male in der Vergangenheit wurde dies nicht mit Resignation, sondern purem Kampfgeist quittiert. Lediglich 60 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten von Maksim Jar, Alex Pflüger markierte das 3:1. Zwei Minuten vor der Pause krönte Christian Pelikan ein äußerst starkes Drittel der Gastgeber mit dem hochverdienten 4:1-Zwischenstand.

Im zweiten Durchgang ließ das Tempo etwas nach. Das erste Tor in dieser Runde gehörte jedoch wieder den Salzgitteranern. Alex Pflüger markierte seinen zweiten Treffer in diesem Spiel (24.). Dann kamen die Bremer etwas besser ins Spiel, geschuldet war dies einer Spieldauerstrafe von Maik Gatzka (25.), als dieser sich nach einem Check unsportlich revanchierte und folglich zu recht eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. So mussten die Icefighters fünf Minuten Unterzahl überstehen. Das Ganze ohne Tor zu bewältigen, ist schon schwer, gegen eine Mannschaft mit Qualität, wie es die Bremer ohnehin haben nahezu unmöglich.  Dennoch blieb es bei „nur“ einem Gegentor (28.). Mit einem trotzdem satten Vorsprung von 5:2 läutete dann die Sirene die zweite Pause ein.

Das letzte Drittel brachte dann eine starke Leistung der Defensive seitens der Gastgeber zu Tage. Nach 49 Minuten gab es eine 5:3-Überzahl für die Jungs von Radek Vit, welche aufgrund eines gut gespielten Powerplays auch mit dem 6:2 belohnt wurde (D. Jasieniak, 50.). Allerdings wurde quasi im Gegenzug durch eine Unachtsamkeit der Puck in der Angriffsbewegung verloren, so dass Bremen verkürzte.

Der Rest des Spiels bestand aus noch einigen Chancen, welche besonders für die Gastgeber noch das eine oder andere Tor hätte geben können. Der Drei-Tore-Vorsprung geriet allerdings nie in Gefahr. Somit blieb es beim 6:3-Endstand, mit dem Trainer Radek Vit hochzufrieden war: „Ich habe heute am Spiel nur äußerst wenig auszusetzen. Die Jungs haben das, was wir im Training erarbeitet haben, gut umgesetzt. Durch schnelle Wechsel und gezielte Abwehrarbeit sowie schnelles Umschalten haben wir den Weserstars den Wind aus den Segeln genommen. Der Sieg war hochverdient.“

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