Spitzenspiel im Wurmbergstadion

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dritter gegen Zweiter, Harzer Wölfe gegen den amtierenden Meister Rostocker Piranhas. Am Freitag ab 20 Uhr ist es soweit, das Spitzenspiel der Regionalliga Nordost steht im Braunlager Wurmbergstadion an. Am Sonntag müssen die Wölfe dann nach Berlin reisen, Beginn beim ECC Preussen in der Deutschlandhalle ist um 15 Uhr.

Beim Gipfeltreffen brennen beide Teams auf den Sieg und die vollen drei Punkte, wenngleich auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Gäste, in der vergangenen Saison Titelträger, wollen unbedingt noch Spitzenreiter Leipzig einholen. Für die Wölfe geht es dagegen in einem dramatischen Dreikampf um die Plätze drei bis fünf. Ein Punkt beträgt der Vorsprung der Harzer auf den ESC Halle 04. Drei Punkte sind es auf die Black Dragons Erfurt, die jedoch ein Spiel weniger absolviert haben.

Man sieht, es geht um alles. Denn nur die ersten Vier der Tabelle haben am Ende das direkte Recht, sich für die Oberliga zu bewerben. „Ich hoffe, dass uns die Zuschauer weiterhin so laut und zahlreich unterstützen. Das kann ein entscheidender Faktor sein“, sagt Wölfe-Trainer Jan Furo. So wie in den beiden bisherigen Gastspielen der Rostocker im Wurmbergstadion. Mit 6:3 und 4:1 setzten sich in begeisternden Partien zweimal die Wölfe, eine Wiederholung wird nun natürlich angestrebt. „Es ist einfacher, gegen Rostock zu spielen als gegen eine so defensive Mannschaft wie FASS Berlin“, meint daher auch Wölfe-Topscorer Roman Vanek.

Zusammen mit Doug Murray bildete er zuletzt ein gut funktionierendes tschechisch-kanadisches Angriffsduo. Dabei scheint Murray nach ein paar Anlaufschwierigkeiten wieder voll in seinem Wohnzimmer angekommen zu sein. Sieben Scorerpunkte am vergangenen Wochenende belegen das. Letztlich wird es aber auch dem Vollblutstürmer egal sein, wer die Tore schießt, solange die Punkte gegen die kompakte Rostocker Mannschaft am Wurmberg bleiben.

Drei starke Angriffsreihen um Karol Bartanus, Jan Michalek und David Hördler. Dazu eine stabile Defensive mit dem Routinier Pavel Blaha und dem schussstarken Oleg Tokarev. Dahinter mit Branislav Hippik ein ausgezeichneter Torwart. Gegen diese Ostsee-Power müssen sich die Harzer Wölfe durchsetzen.

Beim Gastspiel in Berlin zählen schließlich nur drei Punkte. Auch wenn man sich in den zwei bisherigen Partien in der Deutschlandhalle schwer getan hat, will man Platz drei halten, so sollte am Sonntag ein Auswärtssieg herausspringen. Gefährlichster Preussen-Akteur ist Jungstürmer Michael Henk, der inzwischen schon 27 Tore auf seinem Konto hat.

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