Spitzenspiel an der Strobelallee

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Erster gegen Zweiter heißt es am Freitagabend ab 20 Uhr, wenn der EHC Dortmund im heimischen Eissportzentrum Westfalenhallen die Kobras aus Dinslaken empfängt. Es ist bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Das Hinspiel vor vier Wochen bildete den Saisonauftakt und den gestalteten die Elche für sich siegreich. Mit 6:4 gewann das Team von Jesse Panek in einer Partie, die von der ersten bis zur letzten Minute ausgesprochen spannend verlief. Zweimal ging der EHC im ersten Spielabschnitt in Führung und in der ersten Drittelpause stand bereits ein 3:3 auf der Anzeigentafel. Die nächsten 20 Minuten brachten keine Ergebnisveränderung, bevor die Kobras direkt zu Beginn des letzten Drittels mit 4:3 in Führung gingen. Aber die Elche liessen sich nicht schocken und bogen diesen Rückstand noch um. Ausschlaggebend war damals sicherlich ein ein größeres Quäntchen Cleverness, ein besseres Ausnutzen der Torchancen und die geringere Anzahl an Strafminuten. Für den EHC war das ein Auftakt nach Maß und der Beginn der bislang noch niederlagenfreien Serie, für die Kobras blieb es bisher bei dieser einen Niederlage. Es folgten fünf Siege in Folge und damit die Tabellenführung, punktgleich mit den Elchen.

„Alle Voraussetzungen deuten erneut auf ein spannendes Spiel zweier Mannschaften, die ungefähr gleich stark einzuschätzen sind. Deshalb erhoffen wir uns in unserem dritten Heimspiel erneut eine gute Kulisse, die diesem Spitzenspiel den angemessenen Rahmen gibt“, zeigt sich das EHC-Vorstandsduo Günter Kuboth und Gerd Alda zuversichtlich. „Natürlich wollen wir uns im direkten Duell die Tabellenführung, die ja nur wegen des besseren Torverhältnisses seit Sonntag wieder in Händen der Kobras liegt, zurückholen und natürlich wollen wir auch unsere weiße Weste so lange es geht verteidigen. Letztlich wird die Tagesform den Ausschlag geben.“ Auf jeden Fall gehen die Elche gut gerüstet in diese Begegnung. Zwar wird Verteidiger Christian Lotte mit seiner Fußverletzung weiterhin fehlen, aber ansonsten sind alle dabei. So bereitet auch die Rückkehr von Patric Schnieder nach Iserlohn keine Probleme. Der Sauerländer Stürmer bat bereits in der letzten Woche aus persönlichen Gründen um seine Vertragsauflösung. Dafür ist aber Philip Reuter, der am letzten Freitag gegen Moers sein Meisterschaftsdebüt im Elchetrikot gab, wieder voll belastbar.