Spielabbruch beim Saisonabschluss

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Es sollte ein schöner Saisonabschluss werden für den Adendorfer EC, doch daraus wurde nichts. Das letzte Saisonspiel der Heidschnucken in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nord gegen den Hamburger SV wurde zu Beginn des zweiten Drittels beim Stand von 1:0 für Adendorf abgrbrochen, nachdem sogenannte Fans im HSV-Block zwei Rauchbomben im geschlossenen Adendorfer Eisstadion zündeten. Der HSV betont auf seiner Homepage, es handele sich dabei um „eishockeyfremde Supporter“.

Der daraufhin entstandenen Rauch war zu kräftig, so dass die Partie nicht fortgeführt werden konnte. Aber auch nach diesem Abbruch spielten sich Dinge ab, die Eishockeyfans bis dahin nur aus Fußballstadien kannten. So berichtet der AEC in seiner Mitteilung: „100 Polizeibeamte mussten den HSV-Fanblock auflösen und zum Teil mit Gewalt die Anhänger ihres Teams in Gewahrsam nehmen. Im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion spielten sich Ereignisse ab die im Eishockeysport zum Glück selten vorkommen und die niemand wirklich wieder sehen möchte.“

Bis zum Abbruch entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit vielen Strafzeiten. Robin Pavlas hatte Adendord in der 19. Minute in Führung gebracht.

Ob diese Partie neu angesetzt werden muss, oder ob es zu einer Wertung für den AEC kommt, wird sich erst in den nächsten Tagen durch den Verband entscheiden. Der AEC erklärte außerdem: „Der Vorstand der Heidschnucken möchte sich bei allen Fans und Zuschauern für diese für den AEC nicht zu verantwortenden Ereignisse entschuldigen und wird alles dafür tun, um die Verantwortlichen schnellstmöglich zu Rechenschaft zu ziehen.“

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