Spannung im Spitzenspiel

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Es

war ein Spitzenspiel, das dieser Bezeichnung zumindest in punkto Einsatz von

beiden Seiten gerecht wurde. Dabei hatte der Neusser EV das bessere Ende für

sich und gewann beim Grefrather EC mit 5:4 (1:2, 4:1, 0:1). Nach 60 spannenden

Minuten konnten die Neusser dank einer bravourösen kämpferischen Leistung als

glücklicher, aber verdienter Sieger das Eis verlassen. Bereits in der

Anfangsphase ging es mit vollem Tempo und Einsatz zur Sache, auch die ersten

Torerfolge ließen nicht lange auf sich warten. Nach einem gewonnenen Bully

schüttelte Boris Fuchs zunächst einen Gegenspieler ab und spielte anschließend

auch den Grefrather Torhüter Lüttges aus - 0:1 (3.). Die Freude der über 100

mitgereisten Fans hielt jedoch nur 27 Sekunden an, denn diese Zeit brauchte Sven

Linda, um per Distanzschuss den Ausgleich zu markieren. Für die richtige

Derbystimmung war also frühzeitig gesorgt und auch in der Folgezeit war der Puck

schwer umkämpft und selten über einen längeren Zeitraum in den eigenen Reihen zu

halten. In 5:3-Überzahl gingen die Gastgeber in Führung. Im Mitteldrittel

entschied der NEV die Partie. Vier Tore von Sebastian Geisler, Daniel

Hatterscheid, Evgenij Kozhevnikov und Tim Krahforst brachten die 5:2-Führung. Da

Grefrath aber noch im zweiten Drittel auf 3:5 und bereits in der 47. Minute auf

4:5 verkürzte blieb es spannend. Tore: 0:1 (2:42) Fuchs (Kozhevnikov,

Hatterscheid), 1:1 (3:09) Linda (Kobe, Fischbach), 2:1 (17:02) Holstein (Brux,

Ackers/5-3), 2:2 (28:24) Geisler (Kozhevnikov, Fuchs), 2:3 (30:58) Hatterscheid

(Kozhevnikov, Fuchs), 2:4 (35:44) Kozhevnikov (Jedamzik, Fuchs/5-4), 2:5 (37:02)

Krahforst (Rottluff, Hausmann), 3:5 (39:16) Linda (Schmitz/5-4), 4:5 (46:35)

Brux (Holstein, Ackers). Strafen: Grefrath 20, Neuss 18. Zuschauer: 522.

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