Solingen ging die Puste aus

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„Wir haben den Gegner unterschätzt. Das erste Drittel war das schwächste in der bisherigen Saison“, lautete das Fazit von Dinslakens Trainer Alexander Jacobs nach dem 8:6 (1:4, 1:1, 6:1)-Erfolg in Solingen. In den ersten 20 Minuten kehrte keine Ordnung in die Defensivabteilung der Gäste ein. Folglich erzielte die Solinger Sturmreihe mit Derek Picklyk und David Stetch vier Treffer im ersten Drittel.

Die letzten zwanzig Minuten gehörten nur noch den Traberstädtern, nachdem sie im Mittelabschnitt vergeblich gegen das Solinger Tor anrannten. Jetzt war vom Duo Picklyk und Stetch nichts mehr zu sehen. Angeführt von Dominik Rozman und Jason Baclig drehten die Dinslakener das Spiel. Als Malte Bergstermann mit seinem ersten Treffer zum 5:5 ausglich, jubelte nur noch der Gästeanhang. Weitere Tore durch Rozman, Reimann und wiederum Bergstermann brachten eine sichere 8:5-Führung.

„Nach dem 5:2-Anschlusstreffer konnte die Solinger Mannschaft konditionell nicht mehr mithalten. Danach waren wir klar überlegen. Meine Mannschaft hat Charakter bewiesen“, lautete das Fazit von Alexander Jacobs in der heutigen Pressemitteilung. „Respekt an die Fans. Sie haben uns nie aufgegeben und es ist schön zu sehen, dass uns so viele Leute auch auswärts begleiten“, so der Coach weiter.

Zwei Heimspiele stehen für Dinslaken am kommenden Wochenende auf dem Programm. Am Freitag (Beginn 19.45 Uhr) geht es gegen die Herner EG, bevor am Sonntag Aufsteiger Lippe-Hockey Hamm zu Gast ist. Nicht dabei sein wird definitiv Pierre Klein. Der Angreifer musste am Samstag mit sechs Stichen genäht werden, nachdem ihm eine Metalldichtung am Arbeitsplatz auf den Kopf gefallen war.

Tore: Solingen: Picklyk, Smicek (je 2), Podgrabinski, Albrecht; Dinslaken: Rozman (4), Bergstermann, Reimann (je 2). Strafminuten: Solingen 14 + 10, Dinslaken 14 + 10. Zuschauer: 164.