Siege gegen Bremerhaven und HannoverSalzgitter Icefighters stehen an der Spitze der Regionalliga Nord

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Dies ist allerdings dem Umstand geschuldet, dass alle weiteren Mannschaften weniger Spiele absolviert haben.

Das Unterfangen in Bremerhaven stand von vornherein unter einem guten Stern, denn zuletzt gab es einen überzeugenden 9:1-Heimsieg gegen den REV. Diesmal gewann Salzgitter mit 9:2.

In den Minuten vier und fünf ging man durch Treffer von Nils Blankschyn und Michal Babkovic in Front, und erspielte sich dabei mehrere weiter hochkarätige Möglichkeiten. Bis zum Drittelergebnis von 5:0 konnten sich auch noch Kyrill Borisov und Lucas Engel neben Babkovic in die Torschützenliste eintragen.

Der zweite Abschnitt wurde ähnlich dominant gestaltet wie der erste, allerdings blieb die Begegnung wie schon zuvor sehr körperbetont, was sich auch in den Strafzeiten niederschlug. Bis auf das Tor zum zwischenzeitlichen 1:6 (26.) musste auch hier nur der Goalie der Gastgeber hinter sich greifen (Niklas Dalsch, 23.; Michal Babkovic 35., 40.; Tomas Lesko 37.).

In den letzten 20 Minuten wurde die Leistung seitens der Salzgitteraner stark eingeschränkt, hatte man keine 24 Stunden später das nächste Spiel auf dem Programm. Allerdings war die Begegnung faktisch hier schon entschieden, und außer etwas Ergebniskosmetik war für die Bremerhavener an diesem Abend nichts weiter zu holen. Mit dem 2:9 (55.) wurde die einseitige Begegnung beendet.

Keinen ganzen Tag später empfing man die Hannover Scorpions 1b in heimischer Halle. Man war gewarnt, denn auch sie hatten bereits vorher ein Duell in Bremen absolviert, das einen beachtlichen 5:3-Erfolg mit sich brachte. In diesem Spiel setzten sich die Icefighters mit 5:3 durch.

Von den Strapazen der Auswärtsfahrt war zunächst allerdings nicht viel zu merken, denn der Gegner wurde zu Spielbeginn stark unter Druck gesetzt. Diesmal zeichnete sich die Auseinandersetzung auf dem Eis allerdings weniger durch schnelle Torerfolge aus, das lag nicht zuletzt am Torhüter der Gäste. Dieser wurde in der sechsten Minute erst überwunden, Maik Gatzka wurde mustergültig bedient und konnte einnetzen. Wer jedoch dachte, dass die Gäste sich ihrem Schicksal ergeben würden, sah sich getäuscht. Dem Umstand entsprechend, dass die Scorpions erst vor zwei Tagen in Bremen gewannen, nutzten sie eine ihrer Möglichkeiten eiskalt zum Ausgleich (17.). Erst kurz vor der Pause konnte sich Michal Babkovic sehenswert beim erneuten Führungstreffer bejubeln lassen.

Danach kamen die Gäste zunehmend besser ins Spiel, was zum einen an der nachlassenden Konzentration lag, die die Icefighters in der Abwehr lähmte und zum anderen an der Tatsache das die Gäste aus der Landeshauptstadt Morgenluft witterten. So durfte man sich nicht wundern dass in dieser Phase der Begegnung das Ergebnis gedreht wurde, durch Gegentore in eigener Überzahl (33.) und vor der Pause erneut durch Unachtsamkeit im Abwehrverhalten. Demnach stand zur zweiten Unterbrechung ein Rückstand an der Tafel, erschwert durch eine Spieldauerstrafe von Ron Friedrich die zwar unglücklich in der Entstehung, aber rechtens in der Ahndung war.

Dieses Ergebnis wollten die Hausherren nicht hinnehmen. Der Spielfluss wurde wieder flüssiger und das Übergewicht das zu Beginn zu sehen war wurde wieder angestrebt. Eine der momentanen Stärken im Team ist das Verhalten in Überzahl. Dieser Umstand führte auch dazu, dass die neuerliche Wende binnen zwei Minuten eingeleitet wurde – jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis (Nils Blankschyn 47., Michal Babkovic, 48.). Die Vorentscheidung auf der Kelle hatte Maik Gatzka fünf Minuten vor dem Ende mit einem Penalty, der jedoch vergeben wurde. Besser machte es wieder einmal Michal Babkovic der kurze Zeit später das verlassene Tor zum 5:3-Endstand traf, als die Hannoveraner mit sechs Feldspielern ohne Torwart agierten.

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