Sieg zum MeisterrundenauftaktKlare Sache für Bremen

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Es war die Fahrt ins „große“ Unbekannte. Im Vorfeld gab es Mutmaßungen über die Spielstärke der Tigers und gerade zu Beginn des Spieles konnte der Gastgeber die Partie offen gestalten. In der achten Minute gelang den Weserstars der erste Treffer. Marc Meinhardt schoss sein erstes Tor nach der Verletzungspause.  Trotz dieser Führung lief das Spiel der Weserstars noch nicht rund.  Erst gegen Ende des Drittels nahm das Kombinationsspiel Fahrt auf und der zweite Rückkehrer, Anton Gluchich, erhöhte zwei Minuten vor der Pause auf 2:0.

Ein torreiches zweites Drittel erwartete die anwesenden Zuschauer. Die Weserstars knüpften an die Schlussminuten des ersten Abschnittes an und legten nun den Turbo ein. Marc Meinhardt (4), Anton Gluchich (2), Mirco Ratajczak, Paul Schön, Igor Schön und Sascha Schophuis erzielten zehn Tore für die Gäste. Die Tigers konnten sich nur punktuell befreien und hatten mit Natt Kamdeep einen sehr auffälligen Akteur auf dem Eis. Gefühlte 50 Minuten Eiszeit und in jeden gefährlichen Harsefelder Angriff eingebunden zeigten seine Klasse. Ihm gelang auch der erste Treffer für die Tigers. Ein weiteres Tor für den Gastgeber sorgten für 12:2-Pausenstand für die Weserstars. Eine Schrecksekunde gab es in der 26. Minute. Maksim Jar im Tor der Weserstars musste verletzt das Eis verlassen.

Im letzten Abschnitt verflachte das Spiel wieder. Alexander Josch traf drei Minuten nach Drittelbeginn zum 13:2. Die Tigers, die sehr fair auftraten, kamen in der 47. Minute zu ihrem dritten Treffer. Den Schlusspunkt setzte Jonas Schultz. 52 Sekunden vor Spielende erzielte er den 14:2-Endstand.

Andreas Niewiera, Bremens sportlicher Leiter, sagte: „Wir sind absolut zufrieden. Vielleicht ein bis zwei Gegentore zu viel, aber es zeigt auch, dass die Tigers nicht zu unterschätzen waren. Im zweiten Drittel spielten wir unser Spiel und fast jeder Angriff lief erfolgreich. Am Freitag erwarten wir Altona, den stärksten Gegner der Gruppe B. Sie unterlagen in ihrem Auftaktspiel dem Adendorfer EC mit 0:5.“

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