Sieg und Niederlage für die Wedemark Scorpions

4:5-Auswärtsniederlage bei den Crocodiles4:5-Auswärtsniederlage bei den Crocodiles
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Die Wedemark Scorpions hatten am ersten Oktoberwochenende ein schweres Programm vor sich. Zunächst mussten sie am Freitag auswärts in Timmendorf ran, wo es fast schon traditionell für ein Team aus der Wedemark nichts zu holen gibt. Das sollte auch dieses Mal nicht anders sein. Die Wedemark Scorpions konnten sich nach zwei Dritteln zwar über einen Spielstand von 2:2 freuen, im letzten Drittel sogar noch mehrere 3:5-Unterzahlsituationen überstehen, doch in der Schlussphase liess die Konzentration nach und die Kräfte schwanden, so dass die Beachboys noch fpnf Tore erzielen konnten und die Wedemärker mit einem 2:7 wieder nach Hause schickten.

Keine 24 Stunden später sollte es im heimischen Mellendorfer Ice House aber besser werden. Im Rückspiel gegen die Langenhagen Jets sollten die ersten Punkte her. Dabei waren die Wedemärker vorn Verletzungssorgen geplagt. Vor 1034 Zuschauern fackelte Wedemark auch nicht lange. Alex Pflüger machte bereits in der dritten Minute das 1:0 und Rudi Schmunk erhöhte kurz darauf auf 2:0. Den Anschlusstreffer der Langenhagener durch Eduard Salzer im Powerplay (9.) steckte das Team aus der Wedemark weg und antwortete umgehend mit dem 3:1 durch Gadzinowski (11.).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Kapitän Reiko Berblinger mit einem Schlagschuss von halblinks, der unhaltbar für Goalie Timo Nester war, der Mark Röhrig ab dem zweiten Drittel ersetzte, da dieser sich an der rechten Hand verletzte. Im letzten Drittel wurde es noch einmal spannend, denn Langenhagen gelang ein frühes 4:2 (42.) durch Eduard Salzer und zehn Minuten vor Schluss sogar der 3:4-Anschlusstreffer durch Frank Richardt. Die Wedemärker reagierten mit einem weiteren Schlagschusstor von Reiko Berblinger. Langenhagen gab aber nicht auf. Rudi Schmunk handelte sich 85 Sekunden vor der Schlusssirene noch eine Zwei-Minuten-Strafe ein, woraufhin Langenhagen den Goalie vom Eis nahm. 15 Sekunden vor dem Ende passte Frank Richardt auf Jeffrey Keller, der an der blauen Linie wartete und zum 5:4 einnetzte. Aber in einer Umkehr des Hinspiels vor einer Woche, als der Wedemark die Zeit davonlief, um den Ausgleich zu erzielen, lief diesmal aus Langenhagener Sicht die Uhr gnadenlos runter und die Wedemark Scorpions konnten sich über ihre ersten drei Punkte in der Regionalliga Nord freuen.

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