Sieg im Niederrhein-Derby

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Nach der Niederlage in Mannheim sicherte sich der Neusser EV im Niederrhein-Derby gegen den Grefrather EC beim 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)-Erfolg drei wichtige Punkte. Die erste gute Nachricht gab es schon vor der Partie zu vermelden. Nach viermonatiger Verletzungspause lief Steve Blumentritt erstmals wieder für den NEV auf. Damit konnte Trainer Andrej Fuchs mit Ausnahme des langzeitverletzten Rafael Jedamzik auf den kompletten Kader zurückgreifen. Das war aber auch schon fast das einzig Positive, denn was beide Mannschaften auf dem Eis boten, war über weite Strecken Magerkost. Die Gäste aus Grefrath, die sich einen Tag zuvor von Trainer Adam Grygiel getrennt hatten, waren in der Anfangsphase das bessere zweier schwacher Teams und hätten durchaus früh in Führung gehen können. Nachdem er zuvor zwei gute Chancen nicht nutzen konnte, war es in der zehnten Minute aber Evgenij Kozhevnikov, der den ersten Treffer markierte. Nach guter Vorarbeit von Daniel Hatterscheid verwertete der Stürmer einen Abpraller zum 1:0. Als Ronny Sassen vier Minuten später sogar auf 2:0 erhöhte, schien zumindest vom Ergebnis her für die Gastgeber alles nach Plan zu laufen. Doch der Vorsprung gab den Neussern nicht die erhoffte Sicherheit, wovon die Grefrather in der Schlussphase des ersten Abschnitts dann doch noch profitieren konnten. Nachdem sie sich ungestört vor dem NEV-Gehäuse den Puck zuspielen durften, gelang Sascha Schmetz in der 18. Minute der verdiente Anschlusstreffer. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben, denn nur 81 Sekunden später stand es nach einem unnötigen Scheibenverlust im eigenen Drittel bereits 2:2, wofür sich Carsten Reimann verantwortlich zeichnete. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden gingen es für die Mannschaften dann zum Pausentee.

Nach einem torlosen zweiten Abschnitt plätscherte das Spiel im Schlussdrittel ohne große Höhepunkte vor sich hin. Auch das Schiedsrichterduo wollte nicht durch übertriebenen Aktionismus auffallen und ließ die Spieler beider Mannschaften an der „langen Leine”, wofür diese überwiegend dankbar schienen. Verteilten die Unparteiischen zuvor schon nur vier Strafminuten, so kamen sie im letzten Abschnitt gänzlich ohne Strafen aus. Es sollte aber dennoch etwas lebhafter zugehen auf dem Eis, als Neuss nach 46 Minuten das Tempo noch einmal erhöhte und Druck auf das Gehäuse der Nierspanther ausübte. So war es auch nicht unverdient, dass nach weiteren vergebenen Chancen neun Minuten vor dem Ende das erlösende 3:2 fiel. Dennis von der Heiden hatte ein Bully gewonnen und auf David Köhler gespielt, woraufhin der die erneute Führung markierte. Damit war der Drops aber noch nicht gegessen, denn in der Schlussphase drängte der GEC noch einmal auf den Ausgleich, so dass es letztendlich wieder einmal an Dennis Kohl lag, dass die Neusser mit der maximalen Punkteausbeute das Derby beenden konnten. Der Schlussmann entschärfte gute Möglichkeiten von Sergej Hatkevitch und Patrick Büren und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Tore: 1:0 (10:27) Kozhevnikov (Hatterscheid), 2:0 (14:50) Sassen (Klauck, Reisinger), 2:1 (17:57) Schmetz (Hatkevitch), 2:2 (19:18) Reimann (Holstein), 3:2 (50:55) Köhler (von der Heiden). Strafen: Neuss 4, Grefrath 0. Zuschauer: 228.

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