Sieg auch im Rückspiel – Niederlage in Hamm

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach dem 6:5 nach Penaltyschießen vor Wochenfrist haben die Harzer Wölfe auch das Rückspiel gegen den Königsborner JEC gewonnen. Im heimischen Wurmbergstadion setzten sich die Harzer mit 6:4 (2:0, 3:3, 1:1) gegen den Regionalligisten aus Nordrhein-Westfalen durch.

Besonders in den ersten 30 Minuten konnte das junge ESC-Team mit gelungenen Spielzügen und schön heraus gespielten Toren überzeugen. Dabei mussten die Wölfe kurzfristig auf Kapitän Alexander Deibert verzichten, der mit einer Rippenprellung ausfiel. Auch Andreas Bippus stand aus privaten Gründen nicht zur Verfügung, Jurica Bednjanec rückte dafür aus der Verteidigung in den Sturm.

In der fünften Minute brachte John Kraiss die Gastgeber in Führung. Christian Schock sorgte nach acht Minuten für das 2:0. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause, auch, weil Königsborns junger Goalie Patrick Hoffmann mehrmals beherzt zupackte.

Zu Beginn des Mittelabschnitts konnte David Stetch zwar für die Gäste verkürzen (23.), Jeff Maronese im Nachschuss (25.) stellte jedoch den alten Abstand wieder her. Anschließend durfte Alois Öttl seine Torpremiere für die Wölfe feiern. Per Schlagschuss beförderte er den Puck von der blauen Linie aus genau in den Winkel (27.). In der 36. Minute durfte auch Benjamin Zech erstmals im Wölfetrikot jubeln, er verwertete eine Maßvorlage von Bednjanec zum 5:1. Zwei Tore von Derek Pickliyk (37. und 39.) brachten die Königsborner wieder in Schlagdistanz, die Gäste profitierten dabei auch von einer Spieldauerstrafe gegen Wölfe-Verteidiger Markus Schneider.

Im Schlussabschnitt sorgte Tim Linke sogar für den direkten Anschluss (46.). Nach dem Treffer von Benjamin Schulz, von Stefan Bilstein per Querpass gut in Szene gesetzt, war die Partie aber doch zu Gunsten der Wölfe entschieden (51.).

„Wir mussten die Reihen heute wieder umstellen, das wäre aber auch ohne die Ausfälle passiert. Wir sind nun einmal in der Vorbereitung. Jedes Spiel bringt uns da neue Erkenntnisse. Vor allem die ersten 30 Minuten sahen schon gut aus“, sagte Wölfe-Coach Wohlmann nach dem Spiel. Trotz der Niederlage nicht unzufrieden war Gästetrainer Willi Tesch: „Wir haben das erste Drittel verschlafen. Danach konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten. Darauf bauen wir auf.“

Tore: 1:0 (4:06) John Kraiss (Schulz, Bilstein), 2:0 (7:27) Schock (Pipp), 2:1 (22:22) Stetch (Linke), 3:1 (24:25) Maronese (Öttl/5-4), 4:1 (26:56) Öttl (Schock, John Kraiss), 5:1 (25:02) Zech (Bednjanec), 5:2 (36:01) Picklyk (Stetch), 5:3 (38:52) Picklyk (Stetch, Kettner/5-4), 5:4 (45:23) Linke (Domula), 6:4 (50:42) Schulz (Bilstein, Bednjanec). Strafen: Braunlage 10 + 5 + Spieldauer (Schneider), Königsborn 18. Zuschauer: 186.

Drei Spiele in drei Tagen, dieses harte Programm hat seinen Tribut gefordert. In der dritten Wochenendpartie binnen 48 Stunden unterlagen die Eishockeycracks der Harzer Wölfe beim NRW-Regionalligisten Lippe-Hockey Hamm mit 1:8 (0:3, 1:2, 0:3). „Zum Teil war das natürlich eine Kraftsache, im Gegensatz zu den bisherigen Spielen stimmte aber auch der Einsatz nicht“, zeigte sich Wölfe-Coach Bernd Wohlmann unzufrieden.

Tore: 1:0 (0:40) Johannhardt (Griffin, Kleff), 2:0 (3:54) Riede (Stach, Furda/4-5), 3:0 (11:01) Riede (Sprenger, Köchling/5-4), 4:0 (22:58) Hashimoto (Plate, Johannhardt/5-4), 4:1 (26:52) Maronese (John Kraiss, Schulz/5-4), 5:1 (32:00) Sprenger (Furda, Riede), 6:1 (41:10) Kleff (Johannhardt, Hashimoto/5-4), 7:1 (45:45) Furda (Köchling, Sprenger), 8:1 (51:10) Johannhardt (Großlohmann, Borninkhof). Strafen: Hamm 14, Braunlage 18. Zuschauer: 150.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!