Selbstbewusst im Kampf um den dritten Rang

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Zweimal müssen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende gegen die Black Dragons Erfurt antreten. Zwei Spiele, in denen gegen den direkten Verfolger schon eine Vorentscheidung im Kampf um den dritten Tabellenplatz fallen könnte. Am Freitag um 20 Uhr steigt das erste Duell in der Erfurter Kartoffelhalle, am Sonntag um 19 Uhr erwarten die Wölfe die Thüringer zum Rückspiel im heimischen Wurmbergstadion.

Mit sechs Punkten Vorsprung auf Erfurt liegen die Harzer momentan auf Rang Drei der Tabelle, haben aber auch ein Spiel mehr absolviert. „Ganz klar, wir wollen uns absetzen“, gibt Wölfe-Trainer Jan Furo die Marschroute aus. Dass dies gegen die Black Dragons bei weitem kein Selbstläufer wird, weiß Furo: „Natürlich will Erfurt den Anschluss halten, aber wir werden selbstbewusst dorthin fahren und angreifen.“

Mit den beiden Siegen gegen Leipzig und Rostock im Rücken können die Wölfe zurecht mit breiter Brust auftreten. Auch die Grippewelle hat sich bei den Spielern inzwischen gelegt, dafür hat es nun den Trainer sebst erwischt. „Aber besser es trifft mich, als die Jungs auf dem Eis“, meint Furo. In den Wochenend-Spielen ist somit auch wieder Torjäger Martin Juza dabei. Er hatte gegen Rostock kurzfristig passen müssen, dafür übernahm Stefan Bilstein den Part in Reihe Eins. Trotz der starken Leistung des jungen Flügelstürmers wird Juza nun wieder in der Topreihe stürmen. „Das Rostock-Spiel hat gezeigt, dass die Mannschaft auch solche Ausfälle kompensieren kann“, freute sich Furo.

Nach zuletzt drei Heimsiegen in Folge soll gegen die Black Dragons nun der vierte Streich folgen. „Zu Hause wollen wir da weitermachen, wo wir gegen Rostock aufgehört haben“, sagt Furo, nämlich mit Power-Eishockey der ersten Klasse. Das wird gegen die stark besetzte Erfurter Mannschaft auch nötig sein, will man in den beiden Spielen punkten.

Neben den beiden Tschechen Dusan Halloun und Zbynek Marek stehen noch weitere starke Angreifer im Kader der Thüringer. Neben den erfahrenen Florian Müller und Rumid Masche machte vor allem der junge Oliver Otte auf sich aufmerksam. Vor Torwart Kai Fischer steht eine normalerweise stabile Verteidigung. In den letzten Spielen hatten die Black Dragons allerdings mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen und konnten nur jeweils vier Verteidiger aufbieten.

In den zwei bisherigen Saisonspielen zwischen den Wölfen und den Erfurtern setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch. Während die Harzer beim 6:1 jedoch drei Punkte am Wurmberg behielten, setzten sich die Black Dragons erst im Penaltyschießen durch.