Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Mit dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden haben die Harzer Wölfe ihr Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Beim Spitzenreiter REV Bremerhaven 1b setzten sich die Wölfe mit 6:4 (4:3, 1:1, 1:0) durch und weisen nach drei Spielen nun die Maximalausbeute von neun Punkten aus. Tabellenführer bleiben allerdings die Bremerhavener (10 Punkte), die bereits fünf Spiele absolviert haben.

Mit einem Blitzstart ging es für die Harzer bei ihrem Gastspiel an der Wesermündung los. Bereits nach 14 Sekunden war Peter Westerkamp erfolgreich. Und die Wölfe legten nach, in der vierten Minute erhöhte Alexander Deibert auf 2:0. Sergei Janzen, eigentlich in der Zweitliga-Mannschaft der „Fishtown Pinguins“ aktiv, erzielte für den REV den Anschluss (9.). Doch nur zehn Sekunden später hatte Stephan Hiendlmeyer wieder den Zwei-Tore-Abstand hergestellt. In einem schnellen Spiel schafften die Gastgeber durch Treffer in der 13. und 15. Minute den 3:3-Ausgleich. Die Wölfe zeigten sich aber nicht geschockt, sondern konterten ihrerseits mit dem vierten Tor durch Andreas Bippus (19.).

Im Mittelabschnitt waren zunächst wieder die Bremerhavener am Zug und erzielten das 4:4 (22.) – Torschütze wieder Janzen. Wie schon nach dem 3:3 hatten die Harzer aber eine schnelle Antwort durch Deibert parat (26.). „Wie die Mannschaft nach der gut herausgearbeiteten Führung und den Rückschlägen mit den Gegentreffern zum Ausgleich reagiert hat, war stark. Jeder hat für den anderen gekämpft, das hat sich ausgezahlt“, berichtete Teammanager Sascha Woepke.

Die rund 30 mitgereisten Fans der Wölfe unter den rund 120 Zuschauern mussten anschließend jedoch bis kurz vor Schluss um den Sieg zittern. Erst als Hiendlmeyer vier Minuten vor dem Ende zum 6:4 traf, waren die Punkte in trockenen Tüchern. „Bremerhaven war der bisher stärkste Gegner, das Spieltempo entsprechend hoch. Härter wurden wir, von den Testspielen gegen die Oberliga-Teams abgesehen, noch nicht gefordert“, freute sich Woepke über den Sieg.

Einen Auswärtssieg peilen die Wölfe auch in der kommenden Woche an. Dann steht endlich wieder ein Derby gegen Salzgitter auf dem Programm, Beginn in der Halle am Salzgitter-See ist am Sonntag um 18 Uhr.

Tore: 0:1 (0:14) Westerkamp (Deibert, P. Hoppe), 0:2 (3:28) Deibert (Westerkamp, Bilstein), 1:2 (8:27) Janzen (Litesov, Funk), 1:3 (8:37) Hiendlmeyer (Chr. Schock, Stütz), 2:3 (12:25) Litesov (Freymark/5-4), 3:3 (14:21) Soguksu (Lütjen), 3:4 (18:40) Bippus (Stütz, Kähm/5-4), 4:4 (21:06) Janzen (Funk/4-5), 4:5 (25:26) Deibert (Westerkamp, P. Hoppe/5-4), 4:6 (56:04) Hiendlmeyer (Bippus/5-4). Strafen: Bremerhaven 22 + 10 (Freymark), Braunlage 22. Zuschauer: 114.