Sechs-Punkte-Wochenende für die Ice Dragons

Angstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasstAngstgegner Grefrath geschlagen – aber Pokalsieg verpasst
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Vereiste Straßen, Schneefall und ein Spiel schon am Vorabend, es gab diverse Gründe dafür, dass die Gäste aus Darmstadt vor der für Herforder Verhältnisse schwachen Kulisse von nur knapp 350 Zuschauern im Eisstadion „Im kleinen Felde“ ihre Visitenkarte abgaben. In der äußerst fairen Partie setzten sich die Herforder Ice Dragons verdient mit 6:2 (4:0, 1:2, 1:0) gegen den RSC Darmstadt durch und verzweifelten ein ums andere Mal an Ilja Doroschenko im Gästetor.

Schon in der vierten Minute musste Gästetorhüter Ilja Doroschenko das erste Mal hinter sich greifen. Über Andreas Martens und Andreas Doppleb kam die Scheibe zu Florian Kiel an der blauen Linie und der zog einfach ab. Die Gäste versuchten mit kämpferischen, aber immer fairen Mitteln dagegen zu halten, gelegentliche Konter waren die Folge. Doch jedesmal, wenn die Ice Dragons schnell kombinierten, wurde mit wenigen Pässen das Spielfeld komplett überbrückt und Doroschenko konnte sich auszeichnen. In der neunten Minute markierte Florian Kiel per Handgelenksschuss das 2:0. Norbert Daneman und Patrick Preuße erhöhten novh vor der ersten Pause auf 4:0.

Im zweiten Drittel nahmen die Ice Dragons schon merklichTempo raus, wohl auch der Anstrengung vom Vortag geschuldet. Das niedrigere Tempo kam den Gästen entgegen, die nun vermehrt auf das von Kai Frenzel gehütete Tor schießen konnten und damit auch Erfolg hatten. So verkürzte Joel Halfzem in der 25. Minute auf 4:1. Die Antwort der Ice Dragons ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem schnellen Spielzug in der 31. Minute stand Nils Bohle beim Pass von Florian Kiel goldrichtig und stellte den alten Abstand wieder her. Doch das zweite Drittel ging trotzdem an die Gäste. In der 35. Minute traf Max Dörr zum Pausenstand von 5:2.

Die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt. Nachdem Kai Frenzel den Platz zwischen den Pfosten für Lars Morawitz räumte, taten die Ice Dragons nicht mehr als nötig, um den Gegner vom Tor fernzuhalten, um das Ergebnis zu verwalten, während die Gäste aus Darmstadt wacker um jeden Puck kämpften und versuchen wollten, das Ergebnis noch knapper zu gestalten. So pläterscherte die Partie auf mäßigem Niveau dahin, bis zur letzten Spielminute. Nach schönem Pass von Florian Kiel stand Norbert Daneman auf einmal mutterseelenallein vor Doroschenko und erzielte den 6:2-Endstand.

Tore: 1:0 Kiel (3:26) Martens (Doppleb), 2:0 (8:29) Kiel (Linnenbrügger, Preuße/5-4), 3:0 (16:39) Daneman (Batraks), 4:0 (19:43) Preuße (Linnenbrügger), 4:1 (24:59) Halfzem (Roth, Sasek), 5:1 (30:26) Bohle (Kiel),

5:2 (34:56) Dörr (Punca, Gaitantzis), 6:1 (59:27) Daneman (Kiel). Strafen: Herford 10, Darmstadt 10.

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