Schweres Auswärtswochenende für die KobrasDinslakener Kobras

Schweres Auswärtswochenende für die KobrasSchweres Auswärtswochenende für die Kobras
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Zuerst geht es am Freitag um 20.30 Uhr für die Kobras in die Eissporthalle am Südpark, wo mit dem Neusser EV der Gewinner des Regionalligapokals wartet. Der Neusser Aufstiegskader der letzten Saison blieb weitestgehend zusammen und konnte punktuell verstärkt werden. Vor allem die Verpflichtung von Ken Passmann im Tor, der vom Oberligisten Preussen Krefeld kam, lässt den Eishockeyfan aufhorchen und dürfte den Abgang von Bastian Jakob Richtung Ratingen kompensieren. Mit der Rückkehr von Evgenij Kozhevnikov,  der letzte Saison noch für Dinslaken auf Torejagd ging, konnte der NEV im Sturm weiter zulegen. Mit diesem Kader gehören die Neusser, trotz durchwachsenem Saisonstart, zum Kandidatenkreis für die Oberligaaufstiegsrunde und dürften den den Kobras das Siegen nicht so leicht machen. Doch wenn die Kobras ähnlich diszipliniert und einsatzfreudig ans Werk gehen, wie in Grefrath, sollten drei Punkte im Bereich des Machbaren sein.

Am Sonntag geht es dann Richtung Hessen zu den Löwen Frankfurt 1b, die um 18 Uhr Gastgeber auf der Außenfläche der Frankfurter Eissporthalle sind. Der Kader der Frankfurter hat sich gegenüber der letzten Saison stark verändert. Mit der Mischung aus erfahrenen Spielern und hungrigen Juniorenspielern, die teilweise auch für den Oberligakader spielberechtigt sind, wollen  die Löwen in der Regionalliga aufhorchen lassen. Dass die Frankfurter gerade zu Hause ein unangenehmer Gegner sind, mussten die Traberstädter schon letzte Saison erfahren, als man sich in beiden Auswärtsspielen nur knapp durchsetzen konnte. Auch diesmal sind die Frankfurter kein Aufbaugegner für die Tsvetkov-Truppe und werden nur mit Kampfgeist und Siegeswillen zu bezwingen sein.

Verzichten müssen die Kobras an diesem Wochenende auf Daniel Pleger. Nach ersten Untersuchungen erlitt der 29-jährige Allrounder einen Bandscheibenvorfall. Sollte sich diese vorläufige Diagnose bei weiteren Untersuchungen bestätigen, wird er voraussichtlich sechs bis acht Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können und somit die komplette Hauptrunde ausfallen.

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