Schwer erkämpfter Heimsieg

Piranhas laden zur PartyPiranhas laden zur Party
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Nach drei Niederlagen in Folge gelang den Rostock Piranhas

am Sonntagabend endlich wieder ein Sieg. Auf heimischen Eis gewannen sie gegen

den ESC „Harzer Wölfe“ Braunlage mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1).

Dabei machten sich die von Verdauungsproblemen geplagten

Piranhas das Leben zunächst selbst schwer. Trotz klarer Überlegenheit auf dem

Eis und vielen hochkarätigen Einschussmöglichkeiten hatten sie nach zwei

Dritteln erst zwei Tore auf der Habenseite zu verbuchen. Hördler war im ersten

Drittel nach einem schönen Pass von Jeschke und im zweiten Drittel nach

Zusammenspiel mit Schneider und Hruby erfolgreich gewesen. Da sie aber auch in

jedem Drittel einmal die Wölfe zum Tore schießen einluden – erst passte Tokarev

genau auf den frei stehenden A. Schock, den vertändelte Haupt in eigener

Überzahl den Puck an der blauen Linie gegen Vanek, beide Male war Hippik im

Kasten der Piranhas ohne Chance – stand nach vierzig Minuten ein die

Spielanteile nicht adäquat widerspiegelndes 2:2 auf der Anzeigetafel.

Erst im Schlussdrittel konnten die Piranhas ihre schon seit

einigen Spielen anhaltende Abschlussschwäche überwinden und dem besten Spieler

der Wölfe am gestrigen Abend, Goalie „Erna“ Schröder, drei Dinger einschenken.

Als nach dem 5:2 Torschütze Bartanus im Torjubel seinen Schläger „schmiss“ und

dafür keine Zwei-Minuten-Strafe bekam, zeigte sich Wölfe-Coach Jan Furo, der

schon mehrfach das Schiedsrichtergespann in Diskussionen verwickelt hatte, als

schlechter Verlierer und beorderte seine Mannschaft aus der Halle. Scheinbar

nur widerwillig folgte sie ihm und wurde bei der Rückkehr mit einem gellenden

Pfeifkonzert vom Rostocker Publikum empfangen. Dem Spiel tat diese Aktion

jedenfalls nicht gut, es verflachte zusehends. Erst zwei Minuten vor Schluss

der Partie kamen die Wölfe zu ihrem ersten selbst erspielten Tor. Nach einem

Pass von Hoffmann vollstreckte Bilstein. Danach witterten sie noch einmal die

Chance, wenigsten einen Punkt zu holen und brachten einen sechsten Feldspieler auf

das Eis. Das Tor der Piranhas konnten sie aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr

bringen.(as)

Tore: 0:1 (9:35) Schock, A., 1:1 (12:30) Hördler (Jeschke),

1:2 (33:18) Vanek (4-5), 2:2 (36:56) Hördler (Schneider, Hruby/5-3), 3:2

(40:49) Michalek (Blaha, Franz/5-4), 4:2 (49:48) Blaha (Bartanus, Michalek/5-4),

5:2 (50:41) Bartanus (Haupt), 5:3 (58:02) Bilstein (Hoffmann)

Strafen: Rostock: 14; Braunlage: 30 +10+10 (Potac) +10

(Vanek) +10 (Adamec)

Zuschauer: 1386

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