Schwarzes Wochenende für die Nierspanther

4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger4:5 verloren – doch die Nierspanther sind Pokalsieger
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Am Wochenende lief es für den Grefrather EC nicht gut in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West. Der 5:7-Niederlage beim Herforder EV folgte ein 0:8 gegen den ESV Bergisch Gladbach.

Neben den erkrankten Brüdern Simon und Tobias Grossecker fehlte beim Spiel in Herford aus beruflichen Gründen auch Juniorenspieler Jan Marezki. Zu allem Überfluss waren einige Spieler gesundheitlich sichtbar angeschlagen. In Herford angekommen verschliefen die Panther dann auch prompt das erste Drittel und gingen mit einem 0:2-Rückstand in die erste Drittelpause. Trainer Arno Brux, der erst kurz vor Spielbeginn zusammen mit dem zweiten Torwart Herford erreichte, fand in der Pause wohl die richtigen Worte, denn die Mannschaft wirkte bei Wiederbeginn wie ausgewechselt. Entsprechend erzielten die Grefrather in der 25. Spielminute den Anschlusstreffer durch Gerrit Ackers. Nur drei Minuten später glich Carsten Reimann aus. Herford war zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle. Nach einer nicht geahndeten Tätlichkeit gegen Fabian Peelen übte dieser Selbstjustiz, was eine zehnminütige Disziplinarstrafe und somit eine Sperre für das Heimspiel zwei Tage später gegen Bergisch Gladbach zur Folge hatte. Trotzdem wurde auch noch Eishockey gespielt: In der 32. Minute brachte Werner Heinrich die Blau-Gelben mit 3:2 in Führung. Als dann auch noch in der 37. Minute das 2:4 durch Lukas Bisel fiel, schien das Spiel endgültig zugunsten der Mannschaft vom Niederrhein zu kippen. Doch es sollte anders kommen. Herford hatte die Drittelpause genutzt, um sich wieder zu sammeln, und legte los wie die Feuerwehr. Die schnelle und aggressive Gangart der Herforder machte der Grefrather Mannschaft, die sich immer mehr zurückzog. Folgerichtig glichen die Ostwestfalen durch Tore in der 45. und 50. Minute aus. Keine fünf Minuten später ging Herford verdient mit 5:4 in Führung. Die Nierspanther stemmten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und glichen durch ihren Kapitän Marco Piwonski aus. Danach schien es, als würden die Nierspanther schon auf das Penaltyschießen spekulieren. Denn anstatt weiter Druck zu machen, verlegten sie sich auf die Defensive und versuchten, das Ergebnis über die Zeit zu retten. Alle Spekulationen wurden dann aber in der 59 .Minute durch den erneuten Herforder Führungstreffer zunichte gemacht.

Nur zwei Tage später empfing der GEC das Regionalligateam aus Bergisch Gladbach. Aufgrund seiner dritten zehnminütigen Disziplinarstrafe fehlte neben den immer erkrankten Grossecker-Brüdern auch Verteidiger Fabian Peelen und auch Werner Heinrich stand dem Grefarther EC nicht zur Verfügung. Für die Juniorenspieler Fabian Staudt, Lukas Bisel, Richard Kajer, Roby Haazen und Jermoe Baum, die fest in der Mannschaft der Nierspanther integriert sind, war dies das nun insgesamt dritte Spiel des Wochenendes.

Auch das restliche Team wirkte müde. So stand es am Ende 0:8. Einziges „Highlight“ war eine Nahkampf-Einlage zwischen Gladbachs Christopher Zeh und Grefraths Gerrit Ackers, die jedem der beiden Kontrahenten eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrachte.

Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 10. Februar, im Grefrather Eisstadion gegen den EHC Troisdorf statt.

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