Schlecht gespielt und doch gewonnen

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Die Rostock Piranhas waren in der Hauptrunde das Maß aller Dinge, denn verlustpunktfrei und mit einem Torverhältnis von 178:32 belegten sie am Ende mit zwölf Punkten Vorsprung den ersten Platz in der Regionalliga Nord. Am Sonntagabend wäre ihre weiße Weste fast beschmutzt worden. Trotz einer sehr schlechten Leistung konnten sie ihr Spiel gegen Braunlage nur dank der individuellen Leistung einzelner doch noch mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) gewinnen. Nur im letzten Drittel zeigten sich die Raubfische lauffreudig und druckvoll und konnten so gegen die mit nur zehn Feldspielern angetretene Harzer Rumpftruppe gewinnen. In der nun folgende Meisterrunde muss sich wieder eine andere Mannschaft präsentieren. Eine Mannschaft mit Biss, in der einer für den anderen da ist. Es muss wieder ein Überzahlspiel her, welches einem ungeschlagenen Spitzenreiter würdig ist. Mit der uninspirierten „Kringeldreherei“, die sie ihren vielen Zuschauern und Fans in den letzten Heimspielen geboten haben, muss Schluß sein.

Tore: 0:1 (11:19) Schulz (Schock, Bilstein), 0:2 (12:26) Deibert (Pipp, Schock), 1:2 (15:40) Koubenski (Dreischer), 2:2 (36:42) Stramkowski (Koubenski), 3:2 (57:08) Koubenski (Dreischer). Strafen Rostock 18 + 10 (Brümmer) + 10 (Sharapa), Braunlage 16. Zuschauer: 1024.

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