Satter 10:2-Kantersieg: Wölfe beschenken sich selbst

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Wenige Stunden vor dem Heiligen Abend haben sich die Harzer Wölfe selbst ein Geschenk gemacht: Beim EHV Schönheide landete die Mannschaft von Jan Furo einen deutlichen 10:2 (4:1, 4:1, 2:0)-Auswärtssieg. Die Rückkehr von Martin Juza nach seiner Sperre schien das ganze Team zu beflügeln. Letztlich waren gleich acht Spieler als Torschützen erfolgreich. Die meisten Scorerpunkte, nämlich fünf, sammelte Alexander Deibert.

Vom Start weg spielten im Bau der Schönheider Wölfe nur die Gäste und Namensvetter aus dem Harz. Bereits in der vierten Minute gerieten die rund 60 größtenteils als Weihnachtsmänner kostümierten Harzer Fans aus dem Häuschen. Mit einem Doppelschlag waren Harry Kulczynski und Juza erfolgreich. Nachdem Deibert auf 3:0 erhöht hatte, konnte auch der erste Treffer für die Erzgebirgler durch Sven Schröder die Harzer nicht stoppen. Im Gegenteil, kurz vor Drittelende sorgte Kapitän Marek Adamec mit seinem ersten Saisontor für den alten Abstand.

Sebastian Wolfs Tor, der zweite Treffer für Schönheide, machte es kurzfristig spannend (23.). Die Harzer schlugen jedoch gnadenlos zurück. Im Abstand von 66 Sekunden erzielten Stefan Bilstein und Peter Westerkamp die Tore zum 6:2 (25., 26.). Nach dem siebten Gegentreffer, diesmal war Roman Vanek erfolgreich, verließ Schönheides Goalie Tomas Husak entnervt seinen Kasten und machte Oliver Granert Platz (34.). Auch Granert bekam gleich mächtig zu tun und musste schließlich in der 39. Minute hinter sich greifen. Das 8:2 für die Harzer durch Vanek war dabei das 100. Wölfe-Tor in dieser Saison.

Im Schlussabschnitt trieben die Wölfe mit Toren von Christian Schock (43.) und Westerkamp (45.) das Ergebnis in zweistellige Höhen. Danach ließen es die Harzer etwas ruhiger angehen. Ein gelungenes Comeback im Tor der Wölfe feierte derweil Roland Schröder, der bei den Gegentoren machtlos war.

Mit dem Auswärtssieg haben die Wölfe nicht nur ihre Position in der Tabelle gefestigt, sondern gleichzeitig auch beste Werbung für die anstehenden Heimspiele betrieben. Am 27. Dezember ist der direkte Verfolger ESC Halle 04 zu Gast im Wurmbergstadion. Zwei Tage später kommt es zum erneuten Duell mit den Schönheider Wölfen, diesmal allerdings in Braunlage.

Tore: 0:1 (3:10) Kulczynski (Salzmann, Eichler), 0:2 (3:34) Juza (Potac), 0:3 (11:11) Deibert (Chr. Schock, Bilstein), 1:3 (13:52) Sv. Schröder (Krehl), 1:4 (19:55) Adamec (Potac, Deibert), 2:4 (22:52) Wolf (Stoyan, Löffler), 2:5 (24:15) Bilstein (Deibert, Chr. Schock), 2:6 (25:21) Westerkamp (Hofmann), 2:7 (33:40) Vanek (Juza, Potac/4-4), 2:8 (38:45) Vanek (Westerkamp, Deibert/5-4), 2:9 (42:10) Chr. Schock (Bilstein, Deibert), 2:10 (44:46) Westerkamp (Potac, Hofmann). Strafen: Schönheide 16, Braunlage 6. Zuschauer: 548.


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