Salzgitter Icefighters verlieren Derby gegen Harzer Falken1:3-Niederlage gegen Braunlage

(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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So ging es auch von Anfang an in das Spiel. Auch wenn es den Gästen in den ersten Minuten der Partie gelang, die Hausherren in deren Drittel zu fesseln, dauerte es nicht lange, bis auch das Team von Cheftrainer Radek Vit den Weg in den gegnerischen Angriffsraum fand. Tore fielen im ersten Abschnitt nicht, es hagelte Strafzeiten für die Braunlager. Dabei verpassten die Stahlstädter von den vier Überzahlspielen auch nur eines zu nutzen.

Im zweiten Drittel fiel schnell der erste Treffer. Falken-Topscorer Richard Zerbst netzte in Minute 22 zum 0:1 ein. Im strafenarmen zweiten Abschnitt ging es weiter hin und her, ohne dass eine der beiden Mannschaften einen Vorteil für sich verbuchen konnte, sodass es mit der Ein-Tor-Führung seitens der Harzer in die zweite Pause ging.

Auch im letzten Abschnitt schenkten sich die Kontrahenten nichts. Davide Vinci erhöhte kurz nach Drittelbeginn auf 0:2 – wenige Minuten darauf drohte das Derby zu kippen. Lukas Pfaffinger wurde aufgrund eines Late-Hits seitens der Schiedsrichter zum Duschen geschickt. Es folgte eine 5-Minuten-Strafe während der sich zu allem Unglück auch Martin Záhora eine kleine Strafe einhandelte und für zwei Minuten in der Kühlbox verweilen musste. Doch die Icefighters überstanden die Unterzahl nicht nur unbeschadet, sondern sorgten durch den Treffer von Michael Kopke für den 1:2-Anschluss (52.). Das Spiel war wieder offener, Salzgitter kämpfte für den Ausgleich. Gut drei Minuten vor Spielende musste auch ein Falke das Spiel beenden. Mario Strobel bekam eine Matchstrafe für einen Check gegen den Kopf. Für den Leittragenden Kapitän Justin Spenke war die Partie beendet, eine genau Diagnose steht noch aus. Da auch das Powerplay nicht zum Erfolg führte, zog Vit als letzte Option Goalie Dennis Korff zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Kasten – es half jedoch nichts. Jakub Wiecki netzte auf das verwaiste Gehäuse zum Enstand von 1:3 (60.) ein.

"Die verpassten Powerplay-Möglichkeiten waren bezeichnend für das ganze Spiel von uns. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und gut dagegen gehalten bis zum Schluss. Wo wir heute nicht gut waren, das war die Chancenverwertung. Wir waren vor dem Tor nicht zielstrebig und vielleicht auch nicht bissig genug. Und sicherlich haben wir auch die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut durchgehalten bis zum Schluss und auch die 5-Minuten-Unterzahl überstanden, auch das 3-gegen-5. Am Ende waren die Überzahlspiele heute auf beiden Seiten nicht gut. Insgesamt war das ein Spiel auf Augenhöhe und es hat der gewonnen, der eben das eine Tor mehr gemacht hat. Es ist aber kein Beinbruch für uns. Wir müssen daraus lernen", sagte der Salzgitteraner Übungsleiter.

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