Salzgitter Icefighters unterliegen Falken in Derby auf Augenhöhe1:4-Niederlage

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So sahen die 1598 Zuschauer ein über weite Strecken enges Südost-Niedersachsen-Derby, trotzdem sich die favorisierten Hausherren durch den Treffer von Max Bauer bereits nach fünf Minuten in Führung brachten. Dazu hatte eine Strafe seitens der Gäste geführt, die jedoch auch die Unterzahl bis kurz vor deren Ablauf stark verteidigten. Die Icefighters ließen sich von dem Powerplay-Treffer der Falken nicht beirren und gaben weiterhin fleißig Kontra. Hierbei profitierten die Stahlstädter auch von einem sehr gut aufgelegten Goalie Dennis Korff, bis vor zwei Jahren selbst in Diensten der Harzer.

Damit blieb die Partie noch lange Zeit offen, denn auch Korffs Gegenüber Donatas Zukovas hielt seinen Kasten zunächst sauber. Der Mittelabschnitt verlief ohne Treffer, allerdings auch mit wenig Spielfluss, da der Unparteiische über die gesamte Spielzeit aus seiner Sicht viel zu entscheiden hatte. Den Anschluss hatte Salzgitter zwar auf der Kelle, scheiterte aber am starken Schlussmann der Falken. Im Schlussdrittel leitete ausgerechnet Ex-Icefighter David Jasieniak mit dem 2:0 (44.) die Vorentscheidung ein, Artjom Kostyrev komplettierte nur 43 Sekunden darauf das Doppelpack (45.). Für einen Hoffnungsschimmer sorgte Martin Záhora, der sein Team in der 48. Minute auf 3:1 heran brachte, doch eine weitere Strafe führte zum Endstand von 4:1, erneut durch Jasieniak (56.).

Zufrieden gab sich Vit, dem es im Vorfeld der Partie wichtig war eine gute Vorstellung abzuliefern, dennoch: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, auch wenn der Endstand vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir haben hin und wieder Fehler in der Defensive gehabt und die hat der Gegner eiskalt bestraft, von daher geht der Sieg für die Falken auch völlig in Ordnung. Ich bin dennoch sehr zufrieden, wenn man bedenkt was wir für einen Monat hinter uns hatten mit den vielen Ausfällen im Kader. Die Mannschaft hat sich hier gut präsentiert und alles gegeben – und vor allem bis zum Schluss dagegen gehalten. Wir haben gezeigt, dass wir Potenzial haben und auch die richtige Einstellung gehabt. Darauf können wir aufbauen.“

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