Salzgitter Icefighters treten in Braunlage anDerby 2.0

(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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Der Absteiger aus der Oberliga Nord, der von Saisonbeginn an kaum Zweifel hat aufkommen lassen, zu den Top-Teams zu gehören, geht auch in diese Partie als Favorit. Trotzdem die ersten fünf Mannschaften in der Tabelle noch immer eng beeinander liegen, hat die Mannschaft von Trainer Jan Bönning auch in knappen Partien bisher immer den längeren Atem gezeigt und erst kürzlich mit einem Hammer-Transfer für Aufsehen gesorgt. Mit Nathan Robinson kam ein Spieler ins Team, der neben drei DEL-Titeln auch schon einige Partien in der NHL absolvieren durfte. "Braunlage hat einen sehr tiefen Kader mit einem Großteil an Ex-Oberliga-Spielern. Die sind sowohl offensiv als auch defensiv stark, keine Frage. Wir werden vorne gut stehen müssen und die vermutlich wenigen Chancen nutzen. Hinten gilt es, wenig zuzulassen", so Icefighters-Trainer Radek Vit.

Die Aufgabe ist schwer, die Salzgitteraner nehmen diesmal nur eine Außenseiterrolle ein. Während das Hinspiel nur knapp verloren ging, stehen die Vorzeichen am Sonntag völlig anders. Die Mannschaft vom Salzgittersee hat derzeit erhebliche Probleme. "Wir haben viele Probleme durch viele Verletzungsausfälle und fehlende Trainingszeiten. Momentan ist alles mehr oder weniger improvisiert", betont Vit. In der Eishalle am Salzgittersee steht momentan alles still. Zu Beginn der Woche fiel die Eismaschine und demnach aus das Training aus. Immerhin eine Trainingszeit können die Stahlstädter am morgigen Samstag in Braunlage absolvieren, wobei diversen Spielern eine Teilnahme aus beruflichen Gründen nicht möglich ist. "Das wird ein ganz anderes Spiel. Wir sind nicht zwangsläufig auf eine Überraschung erpicht, das wäre unter diesen Umständen auch vermessen! Dennoch schreibe ich uns nicht ab. Wir wollen versuchen das Beste herauszuholen und eine gute Leistung zu zeigen", so der Ex-Profi. "Es läuft gerade wirklich nicht optimal, aber ich sagte es schon, wir versuchen jetzt den Dezember hinter uns zu bringen und im Januar wieder richtig durchzustarten", blickt der Coach gewohnt optimistisch in die Zukunft.

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