Salzgitter Icefighters müssen nach Adendorf und HamburgDas neue Jahr beginnt mit dem Endspurt – zweimal auswärts

Viktors Ponatovskis im Kampf um die Scheibe gegen Adendorfs Dennis Szygula. (Foto: Verein)Viktors Ponatovskis im Kampf um die Scheibe gegen Adendorfs Dennis Szygula. (Foto: Verein)
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Zunächst muss das Rückspiel im Pokalwettbewerb beim Adendorfer EC ausgetragen werden. Hier waren die Salzgitteraner bisher das einzige Mal erfolgreich gegen die Heidschnucken. Ob dieser Erfolg wiederholt werden kann, hängt zum einen von der aktuellen Form nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel ab, und auch von der Motivation des Adendorfer EC. Letztere ist immer ein erheblicher Faktor, der von einer Zuschauerzahl im oberen dreistelligen Bereich noch genährt wird. Ohnehin finden die momentan Tabellendritten nach dem Trainerwechsel zum Ende des Jahres immer besser in die Spur. Zuletzt wurde der HSV mit einer 1:7-Niederlage nach Hause geschickt, und der Abstand auf Platz zwei beträgt derzeit nur einen Punkt. Auch im Pokal hat man noch Chancen, im Gegensatz zu den Icefighters.

Die beiden kanadischen Kontingentspieler Thomas Stuart-Dant und Scott Dorion kommen auch immer besser in Tritt. Beide Spieler erreichen nach zehn  Spielen einen Punkteschnitt von 1,7 pro Spiel und liegen in der internen Scorerwertung der Heidschnucken noch vor dem Torjäger-Oldie Denny Böttger. Die drei Spieler müssen die Icefighters jedenfalls im Griff haben, wenn es mit dem Erfolg in der Heide klappen soll. Spielbeginn im Walter-Maack-Stadion ist am Freitag, 5. Januar, um 20 Uhr.

Am darauffolgenden Sonntag ist das Reiseziel die Hansestadt Hamburg, wo der Zweite im aktuellen Wettbewerb wartet. Mit dem HSV empfangen auch die derzeitigen Topscorer die Icefighters, und man ist gewillt die Punkte zu behalten, um den Abstand auf den AEC zu vergrößern und zugleich die Weserstars von der Spitze zu verdrängen. Wie bereits erwähnt mussten die Hamburger hierbei einen Rückschlag hinnehmen und eine empfindliche Niederlage bei den Heidschnucken einstecken.

Auch die Stahlstädter haben an der Elbe bereits einmal als Sieger das Eis verlassen, bis dato die erste Niederlage für den HSV. Auch hier dürfte sich entscheiden, wie gut die Spieler von Radek Vit die Feiertage und die verhältnismäßig lange Pause verdaut haben, und ob man im restlichen Ligageschehen noch weiter Anschluss gewinnen kann. Aufpassen müssen die Stahlstädter gegen die torgefährlichen Spieler der Hansestädter: Gleich vier Namen (Heitmann, Höffgen, Schlode und Richter) vom HSV findet man unter den Top 5 der Scorerliste der Regionalliga Nord. Auf Platz 1 liegt der pfeilschnelle Heitmann mit einem überragenden Punkteschnitt von 3,33 pro Spiel. Spielbeginn in Hamburg ist am Sonntag, 7. Januar, um 19:15 Uhr.