Salzgitter Icefighters im AufwindZwei gute Auftritte gegen FASS und Adendorf

Nur ein Treffer fiel in der Partie gegen den AEC. (Foto: Verein)Nur ein Treffer fiel in der Partie gegen den AEC. (Foto: Verein)
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Wegen der frühen Abfahrtszeit und den dadurch arbeitsbedingten Ausfällen reisten die Icefighters mit einem kleinen Kader am Freitagabend in die Hauptstadt. Die Partie hatte für das Team von Trainer Radek Vit nur noch statistischen Wert, ein Weiterkommen war nicht mehr möglich.

In eigener Überzahl (14.) kassierten die Stahlstädter dann durch Jentzsch ärgerlicherweise den ersten Gegentreffer. In der 18. Spielminute konnte erneut Jentzsch für FASS Berlin einen Treffer bejubeln. Mit einem 2:0 Rückstand ging es folglich in die erste Pause.

Im zweiten Spielabschnitt waren beide Teams in der Defensive gut aufgestellt, erst kurz vor der zweiten Pausensirene (40.) konnten die Weddinger den Spielstand ausbauen, als der italienische Junioren-Nationalspieler Trivellato die an diesem Wochenende stark spielende tschechische Ex-Nationaltorhüterin Lhotska bezwingen konnte.

Zu seinem ersten Einsatz im Trikot der Icefighters kam im letzten Spieldrittel Goalie Schoch. Der Schlussmann machte seine Sache derart gut, kassierte kein Gegentor und konnte zwei Treffer seiner Vorderleute bejubeln. Erst traf in der 44. Spielminute Geffers zum Anschluss und Kopke jagte in der 56. Spielminute den Puck in Maschen der Hauptstädter. Die Partie war wieder offen, allerdings vermochten die Icefighters in den restlichen Spielminuten den Ausgleich nicht mehr zu erzielen. Somit endete die stets von beiden Mannschaften fair geführte Partie mit 3:2 für Berlin.

Am Sonntagabend trafen die Salzgitter Icefighters in der Eissporthalle am Salzgittersee erneut auf den Adendorfer EC. Erst vor einer Woche standen sich beide Teams im Pokal gegenüber, diesmal in der Liga. Für beide Teams ging es um wichtige Punkte im Hinblick auf die Play-off-Qualifizierung. Der AEC hatte das letzte Jahr stark beendet, steckte jedoch nach drei Niederlagen in Folge tief in der Krise. Die Icefighters konnten nach starken Auftritten zu Jahresbeginn befreit aufspielen.

In einer fairen und trockenen Partie konnten beide Mannschaften nicht allzu viele Offensiv-Akzente setzen und wenn dann doch mal der Abschluss gelang waren die Schlussleute auf beiden Seiten zur Stelle. Das viel umjubelte Game-Winning-Goal an diesem Abend fiel in der 36. Spielminute, als Verteidiger Justin Spenke die Scheibe platziert von der blauen Linie, vorbei an allen Spielern in den Giebel jagte. Der Spielstand hatte bis zum Spielende bestand.

Die Icefighters bestätigen damit ihre anhaltende Form und stürzen den AEC noch weiter in die Krise. Anbei bemerkt sei, dass sich Torfrau Radka Lhotska über einen Shutout freuen konnte. Denn die Torhüterin war ohne Gegentor geblieben und wurde dementsprechend wie der Schlussmann Andreas Bierzahn auf Seitens der Adendorfer zum Spieler des Abends gewählt.