Salzgitter Icefighters holen souveränen Sieg gegen den Meister4:1 gegen die Weserstars Bremen

(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)(Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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Dabei hatten die Hausherren das Geschehen über weite Teile der Partie unter Kontrolle. Von Beginn zeichneten sich die Stahlstädter durch Offensivdruck aus und belohnten sich durch Lukas Pfaffingers Treffer zum 1:0 (9.) folgerichtig mit der Führung. Der Titelverteidiger zeigte sich jedoch unbeeindruckt und brannte auf den Ausgleich, doch die sicher stehende Abwehr vom Salzgittersee ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu. Gegen Ende des ersten Drittels spielten sich die Schwarz-Grünen mit starken Passkombinationen immer wieder nach vorne und schnupperten am nächsten Treffer.

Der fiel zunächst nicht, es waren die Weserstars, die zur Spielmitte durch Paul Schön den 1:1-Ausgleich (31.) erzielten. Der Gegentreffer wirkte allerdings wie eine Initialzündung, Salzgitter trat nochmal voll auf das Gas und so setzte sich Icefighters-Top-Torjäger Thomas Herklotz auf dem rechten Flügel durch und überwand Maksim Jar im gegnerischen Gehäuse zum 2:1 (32.). Für Bremen lief es nun nicht mehr rund. Zwei Strafen sorgten für eine doppelte Überzahl der Gastgeber, die sich nicht lange bitten ließen und durch Cedric Schröder auf 3:1 (35.) erhöhten.

Im Schlussabschnitt ließ das Team vom Salzgittersee keine Zweifel aufkommen. Trotzdem nur noch ein Tor fiel, als Pfaffinger mit seinem zweiten Treffer des Tages für den 4:1-Endstand (45.) sorgte, hatte die Mannschaft von Radek Vit das Heft in der Hand und zeichnete sich durch zahlreiche Angriffe aus, während die Hanseaten nur noch selten den Weg nach vorne fanden und dabei auch nicht zwingend genug agierten.

So zeigte sich Vit nach dem Spiel sehr zufrieden: "Man findet natürlich  immer was, aber heute habe ich wenig zu bemängeln. Es gab eine kurze Phase im zweiten Drittel, wo es am Ende ein bisschen an Konsequenz gefehlt hat und im ersten Drittel waren wir teilweise noch etwas zu nervös und unkonzentriert. Aber wir haben das souverän gemacht und am Ende verdient gewonnen, auch wenn wir noch etwas mehr Möglichkeiten hatten. Die letzten 20 Minuten haben mir besonders gefallen, die Mannschaft hat wirklich als Team gearbeitet.“