Salzgitter Icefighters halten mit Heimsieg Finaltraum am LebenStarkes Comeback

Die Salzgitter Icefighters bejubeln den Sieg im zweiten Halbfinalspiel. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)Die Salzgitter Icefighters bejubeln den Sieg im zweiten Halbfinalspiel. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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Die Partie begann mit einer starken Offensive der Heimmannschaft, die zunächst jedoch wirkungslos blieb. Nachdem Sande dann die erste Salzgitteraner Führung drehte, kam das Team von Cheftrainer Radek Vit und Co-Trainer Sascha Pelikan wieder zurück und nutzte eine große Strafe, um sich abzusetzen.

So wie tags zuvor kamen die Icefighters sehr gut in das Spiel und starteten sofort ein Offensivfeuer. Doch wie schon in Sande, haperte es zunächst an der Chancenverwertung. Der Gegner hingegen hatte über weite Strecken Probleme, sich aus seinem Drittel zu befreien. Sandes Schlussmann hatte allerdings einen ausgezeichneten Tag erwischt und hielt sein Team im Spiel.

Im zweiten Abschnitt kam auch Sande etwas besser rein, dennoch erzielte Jakob Ceglarski das 1:0 (24.) für die Hausherren. Diese Freude war jedoch von kurzer Dauer. Nur 21 Sekunden darauf klingelte es in Réne Schochs Tor, der erneut Dennis Korff vertrat und eine starke Leistung zeigte (25.). Rund eineinhalb Minuten später schlugen die Jadehaie ein weiteres Mal zu. Kapitän Tim Maier, der schon für den Ausgleich gesorgt hatte, netzte zum 1:2 (25.) ein. Nun wirkten die Stahlstädter kurzfristig ein wenig von der Rolle und konnten die Offensive nicht mehr so hoch halten. Erst zur Spielmitte sorgte Thomas Herklotz für den erlösenden 2:2-Ausgleich (31.).

Das Spiel wurde physischer, nahezu alle Strafen wurden aufgrund von übertriebener Härte gepfiffen, unter anderem zogen die Gäste eine 5-Minuten-Strafzeit. Diese machte man sich am Salzgittersee zunutze. Petr Binias hatte das richtige Auge und versenkte einen Schuss von der blauen Linie zum 3:2 (38.). Thomas Herklotz vollendete den Doppelschlag nur 18 Sekunden später mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 4:2 (39.).

Gelaufen war das Spiel noch nicht, Sande hatte bewiesen, wie schnell man zurückkommen kann, doch das Vit-Team hielt tapfer stand. Nach guten sechs Minuten im letzten Drittel markierte auch Ceglarski seinen zweiten Treffer des Abends und damit gleichzeitig den Endstand von 5:2 (47.). Sande kam nicht mehr heran.

„Das war schon etwas holprig. Wir kamen gut rein, machten dann auch irgendwann das Tor, haben dann aber die defensiven Aufgaben nicht mehr richtig erledigt. So kamen die zwei schnellen Gegentore. Danach haben wir uns erstmal etwas schwer getan. Wir wollten zwischenzeitlich zu viel und haben es mehr über Einzelaktionen versucht und uns so das Spiel etwas kaputt gemacht. Nachdem wir aber die Reihen umgestellt hatten, kam unser Spiel wieder besser zum Laufen. Dann funktionierte auch das Überzahlspiel während der langen Strafe wieder besser. Am Ende haben wir es souverän nach Hause gebracht. Das fühlt sich richtig gut an“, sagte Vit nach dem Spiel.

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